Europa
„Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts“, sagte einst Bundeskanzler Willy Brandt.
Die Priorität des Friedens und des Zusammenhalts in Europa als Basis der kulturellen und wirtschaftlichen Stärke auf dem Kontinent machte sich die SPD Karlsruhe und SPD Karlsruhe-Land bei einem Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg nochmals klar. Am 18.12.2024 lud der Europaabgeordnete Prof Dr. René Repasi die beiden SPD-Verbände ein, um sich ein Bild von der Arbeit der Europäischen Union zu machen. Auch unser stv. Vorsitzender und Juso-Sprecher, Malik Kartal, hatte dabei die Gelegenheit, einen Eindruck zu gewinnen und mit Prof. Dr. René Repasi (MdEP) ins Gespräch zu kommen.
Prof. Dr. Repasi erklärte seinen Bezug und seine Leidenschaft für Europa und betonte dabei besonders, welche Vorteile von der Europäischen Union als Basis des Friedens und des Zusammenhalts ausgehen. Die Gruppe hatte im Anschluss ebenfalls die Möglichkeit, einer Plenardebatte zum Thema Agrar zu folgen, bei der sich eine spannende Auseinandersetzung zwischen Péter Magyar, dem größten Herausforderer Viktor Orbans, und einem Mitglied Orbans Fidesz Partei ergab.
Der Besuch im Parlament verdeutlichte, welche Vielfalt an Kulturen und Ansichten die Europäische Union zu bieten hat und wie stolz man auf diesen Zusammenschluss sein darf.
„Ein starkes Europa ist für rechtsnationale Kräfte die größte Barriere“, waren sich alle Anwesenden mit dem Europaabgeordneten René Repasi bei seinem Besuch in Pfinztal einig. René Repasi, vielen noch als Vorsitzender der SPD Karlsruhe-Land bekannt, vertritt seit 2022 die Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs im europäischen Parlament und wurde jüngst zum Vorsitzenden der deutschen SPD-Delegation gewählt. Als Berichterstatter zum Recht auf Reparatur hat er bereits ein „eigenes“ Gesetz auf den Weg gebracht.
In der letzten Sitzungswoche vor der Europawahl wurden noch viele Gesetzgebungsprojekte, die das Leben der Menschen konkret verbessern werden, verabschiedet, weil man wusste, dass es die letzte Plenarwoche war, in der sicher progressive Mehrheiten vorhanden waren, berichtete Repasi. Neben „seinem“ Recht auf Reparatur wurde u.a. das EU-Lieferkettengesetz beschlossen und Produkte aus Zwangsarbeit verboten.
Sollte René Repasi am 09. Juni wiedergewählt werden, sind für ihn folgende Themen vordergründig zu behandeln:
Ein handlungsfähiges Europa, in dem das Mehrstimmigkeitsprinzip gilt.
Ein verteidigungsfähiges Europa, in dem sich alle zusammenfinden, um sich für die Verteidigung Europas einzusetzen.
Ein zukunftsfähiges Europa, in dem der Green Deal mit einer progressiven Industriepolitik erweitert wird, so dass die Jobs von morgen auch tatsächlich geschaffen werden.
Und vor allen Dingen braucht es ein soziales Europa, in dem trotz möglicher rechter Mehrheiten die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gesichert bleiben.
„Dafür treten wir als SPD an und da gibt es noch viel zu tun“, so Repasi.
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