Ortsverein
Im gut besuchten Selmnitzsaal in Berghausen startete die SPD Karlsruhe-Land jüngst in die heiße Wahlkampfpahase. Zusammen mit seinem jungen Wahlkampfteam, allen voran Aisha Fahir aus Pfinztal, will unser Kandidat Patrick Diebold auf die Menschen zugehen, das Gespräch suchen, ihnen zuhören. In seiner Rede erläuterte Patrick Diebold nochmals seinen Schwerpunkt, den er eindeutig in der Sozialpolitik setzt. Denn für ihn gilt: Gute Sozialpolitik ist die beste Sicherheitspolitik. Für ihn bedeutet soziale Gerechtigkeit, dass jeder Mensch in Würde leben kann und dass breite Schultern mehr tragen als schwache. Deshalb steht er ein für eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, einen steuerfinanzierten Demografiezuschuss als rentensicherndes Instrument, ein Familiengeld anstatt des Kindergeldes sowie eine Vermögenssteuer für Reiche. Dazu gehört aber auch ein starker Rechtsstaat. "Denn nur eine starker Rechtsstaat garantiert Sicherheit und Freiheit", ist sich der 29-jährige Kandidat sicher. "Patrick Diebold und seine Mitstreiter von den Jusos sind jung, begeisternd und unkonventionell. Wir von der SPD Pfinztal freuen uns, zusammen mit ihnen für ein sehr gutes Wahlergebnis zu kämpfen", so der Pfinztaler Ortasvereinsvorsitzende Harald Gfrörer.
so lautete der Titel des zweiten Teils der vom Pfinztaler SPD-Mitglied Siegfried Fischer initiierten Sonderführung durch die Geschichte Badens im Badischen Landesmuseum im Karlsruhe. In gewohnt lebendiger aber auch nachdenklicher Art führte die ehemalige Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle durch eine Zeit mit Höhen und Tiefen. Beginnend mit der für das besiegte Frankreich demütigenden Reichsgründung 1870/71 im Schloss zu Versailles über die Urkastastrophe des 1. Weltkriegs, die Verfolgung politisch und ethnischer Gegner im Dritten Reich bis hin zu den Trümmern nach Ende des 2. Weltkriegs zeigte Gerlinde Hämmerle anschaulich auf, wohin Großmannssucht, Nationalismus und verfehlte Politik führen. Die badische Komponente dieser Zeit bilden unter anderem die Geschichte der preußischen Soldaten, die vor ihrem Einsatz in den deutschen Kolonien zur Gewöhnung an das tropische Klima in Karlsruhe stationiert wurden und die Bauhausarchitektur in der Karlsruher Dammerstocksiedlung. Urlaubsreisen, Alltagskitsch und die Musik der 50er Jahre prägten die Nachkriegszeit. Auch der Schwarzwald darf in dieser Ausstellung nicht fehlen. Vom „Schwarzwaldmädel“ über die „Schwarzwaldklinik“ bis hin zur Schwarzwaldfamilie „Die Fallers“ sind Exponate zu sehen. Abgerundet wurde die Führung wie selbstverständlich mit dem gemeinsam gesungenen "Badnerlied".
Schonungslos Tacheles geredet wurde bei der Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Karlsruhe-Land in Berghausen. Über 100 Genossinnen und Genossen diskutierten im vollbesetzten Selmnitzsaal mit dem Landesvorsitzenden Nils Schmid über die Ursachen und Konsequenzen des Wahldebakels bei der Landtagswahl am 13. März. In der Analyse der Wahlniederlage herrschte Einigkeit darüber, dass die SPD in den vergangenen fünf Jahren gut regiert hat, ihr eigenes Profil in der grün-roten Koalition jedoch nicht herausstellen konnte. Einig waren sich die Anwesenden auch über die Notwendigkeit eines Erneuerungsprozesses. Das Thema Gerechtigkeit, das sozialdemokratische Politik auszeichnet, müsse wieder beim Wähler ankommen. Auch die Landkreis-SPD müsse sich erneuern, mahnte der scheidende Kreisvorsitzende René Repasi an. Der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sei verloren gegangen. Mehr Mut zur Diskussion gab er seinem Nachfolger mit auf den Weg. Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde der aus Nordrhein-Westfalen stammende ehemalige Bundestagsabgeordnete und Landtagskandidat im Wahlkreis Bretten Anton Schaaf gewählt. Als Stellvertreterinnen stehen ihm die aus dem Landtag ausgeschiedene Anneke Graner sowie Vanessa Rieß und Petra Krätzsch-Sievert zur Seite. Zur Delegierten zum Landesparteitag wurde unter anderem die Pfinztaler Juso-Vorsitzende Aisha Fahir gewählt.
Bildunterschrift: Ministerin Katrin Altpeter und MdL Anneke Graner beim gemeinsamen Singen mit den Gästen der Tagespflege im Haus Bühlblick
"Familienplitik bedeutet mehr, als die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Es muss dabei genauso um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gehen" betonte die SPD-Landtagsabgeordnete Anneke Graner, die zusammen mit der Sozialministerin Katrin Altpeter zu Besuch im Haus Bühlblick in Söllingen war. Als anerkannte Krankenpflegerin und Lehrerin für Pflegeberufe kennt Altpeter nicht nur die Sorgen und Nöte der pflegedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen, sondern auch des Pflegepersonals aus eigener Erfahrung. Sie und Anneke Graner (Mitglied des Sozialausschusses im Landtag) waren sehr angetan von dieser "Vorzeige"-Einrichtung, die wie der Vorstand Herr Schäfer, der Verwaltungsleiter Herr Stein und die Leiterin der Tagespflege Frau Repple erläuterten, Tagespflege, betreutes Wohnen, häusliche Pflege, hauswirtschftliche Versorgung, Möglichkeiten zur Kurzzeitpflege und Demenzbetreuung anbietet. Nach einem Rundgang durchs Haus und einem gemeinsam mit den Gästen der Tagespflege gesungenen Lied blieb noch ausreichend Zeit für eine intensive Gesprächsrunde mit dem Besuch aus Stuttgart. an der sich nicht nur die Vorstandsmitglieder und MitarbeiterInnen, sondern auch Bürgermeisterin Bodner, Ortsvorsteher Reeb, Kreisrätin Elsenbusch, die Vorsitzende des Seniorenbeirats Theune, der Behindertenbeauftragte Pieper rege beteiligten. Sonja Holatka dankte im Namen der SPD Pfinztal den beiden Sozialpolitikerinnen für Ihren Besuch, den Verantwortlichen des Hauses Bühlblick für die Gastfreundschaft und allen Anwesenden für ihre konstruktiven Beiträge
Foto v.l.n.r.: Anneke Graner (MdL), Adelinde Schmidt, Hermann Heinrich, Vera Klöckner, Harald Gfrörer
Viele Mitglieder und Gäste, unter ihnen die Landtagsabgeordnete Anneke Graner, der Ehrenbürger Pfinztals Rolf Wagner, Söllingens Ortsvorsteher Tilo Reeb, die Kreisrätin und Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch und weitere Gemeinde- und Ortschaftsräte waren gerne der Einladung zur traditionellen Winterfeier in die "Krone" nach Wöschbach gefolgt. Der für die erkrankte Familie Mehrer kurzfristig eingesprungenen Musikerin Gerda Würz-Becker gelang es mit ihrer Zither hervorragend alle zum Mitsingen zu animieren. So bot die Winterfeier den richtigen Rahmen, um treue Mitglieder für jahrzehntelanges Einstehen für die Ziele der Sozialdemokratie auszuzeichnen. Für 25 jährige Mitgliedschaft wurde Ulrich Rosswag geehrt. Die Ehrungen für 40jährige Parteitreue wurden Wolfgang Bilkenroth, Jürgen Fahrer, Hermann Heinrich, Vera Klöckner, Erich Knopf, Adelinde Schmidt sowie Traudel und Friedbert Theune zuteil. Auf 50 Jahre treue Mitgliedschaft kann Doris Enderle zurückblicken, während der Eintritt von Heinz Görmann in die SPD sich zum sechzigsten Male jährt. Der Vorsitzende Harald Gfrörer, der die Ehrungen zusammen mit der Landtagsabgeordneten Anneke Graner vornahm, dankte den Jubilaren für Ihr jahrzehntelanges Engagement und allen, die zum Gelingen dieser Winterfeier beigetragen hatten.
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