SPD beantragt mehr KITA-Plätze

Wie in jedem Jahr wurde der Kindergartenbedarfsplan 2015/16 von der SPD kontrovers diskutiert. Gelobt wurde das flexible und im Vergleich mit umliegenden Gemeinden günstige Angebot der Gemeinde Pfinztal, wozu die SPD viel beigetragen hat. Kritisch gesehen wird die Anzahl der Plätze, die wie in jedem Jahr „auf Kante genäht ist“. Kreisrätin Elsenbusch bemängelte das schlechte Abschneiden im Kreisvergleich. „Kreisweit ist bei den Unterdreijährigen mittlerweile eine Betreuungsquote von 39,6% erreicht, bei uns sind es 32%. Dies ist sicherlich nicht einer geringeren Berufstätigkeit der Eltern zuzuschreiben, sondern vielmehr zu wenig Plätzen. Wenn zum Jahresende noch die Flüchtlingskinder hinzukommen, sowie im nächsten Jahr das Baugebiet Heilbrunn wird sich diese Situation dramatisch zuspitzen“. Aus diesem Grunde hat die SPD-Fraktion nun den Antrag auf Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze gestellt, am besten gleich in Kombination mit bezahlbarem Wohnraum.

 

Maikundgebung auf dem Hopfenberg

MdL Anneke Graner (1. von links) besucht Maikundgebung des DGB auf dem Hopfenberg

Nicht nur zahlreiche Genossinnen und Genossen der Pfinztaler SPD, sondern auch die Landtagsageordnete Anneke Graner besuchten die traditionelle Maikundgebung des DGB auf dem Hopfenberg, die in diesem Jahr unter dem Motto "Die Arbeit" der Zukunft gestalten wir" stand. Sie feierten zusammen mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Einführung des Mindestlohnes, der mehr Fairness auf dem Arbeismarkt bringt.

In ihrem Grußwort, unterstrich Anneke Graner wie wichtig ss ist, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun nicht mehr zu Dumpinglöhnen arbeiten müssen, von ihrer Arbeit leben können und nun auch nach 45 Arbeitsjahren wohlverdient und abschlagsfrei in Renten gehen können. Sie verwies auch darauf, dass durch die Einführung des Bildungszeitgesetzes in Baden-Württemberg Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig die Möglichkkeiten zur politischen und ehrenamtlichen Bildung in Ansprúch nehmen können, ohne dass ihnen von den Arbeitgebern Steine in den Weg gelegt werden können.

Die Landtagsabgeordnete versicherte, dass sich die SPD auch weiterhin für mehr Gerechtigkeit und Solidarität, wie beispielsweise die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen sowie von Leiharbeitskräften und Stammbelegschaft und für bessere Bildungschancen für ALLE einsetzen wird.

 

Einladung zur Führung "Baden bis 1860" mit Gerlinde Hämmerle

Der SPD Ortsverein Pfinztal lädt seine Mitglieder und die Pfinztaler Einwohnerschaft herzlich ein zu dieser ca. zweistündigen Sonderführung im Badischen Landesmuseum im Karlsruher Schloss

am Donnerstag, 14. Mai (Christi Himmelfahrt)

Treffpunkt: um 10.45 Uhr am Schlosseingang

Eintrittspreis: € 3,--

Die ehemalige Regierungspräsidentin, Gerline Hämmerle wird uns dabei die besondere Rolle Badens in der Entwicklung der deutschen Demokratie im Zeitraum von 1789 bis 1860 näher bringen. Durch dass gemeinsame Singen von Arbeiter- und Revolutionsliedern werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv in die Führung einbezogen.  Wer Gerlinde Hämmerle kennt, kann erahnen, dass dies eine ganz besondere Führung werden wird.

Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um möglichst schnelle vorherige Anmeldung bei Siegfried Fischer, per Telefon 0721 465787 oder per Email an siegfried_fischer@aol.de .

 

Die neue Zeitrechnung - 100 Tage Mindestlohn

"Es ist eine der größten Arbeitsmarktreformen in der Geschichte Deutschlands – und das Ende von Dumpinglöhnen. Erstmals gibt es den gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn. Eine neue Zeitrechnung hat begonnen. Millionen Frauen und Männer haben seit Januar zum Teil deutlich mehr Geld auf dem Lohnzettel. Auch die Tariflöhne steigen wieder – und die sozialversicherte Beschäftigung: Nie waren mehr Menschen in Arbeit." so das Fazit der Pfinztaler Genossinnen und Genossen beim kürzlichen Stammtisch.

Seit 100 Tagen gibt es nun den gesetzlichen Mindestlohn. Das ist die erste Bilanz:

 

 

Gute Politik für Sie

Frauen sind in vielen Bereichen immer noch nicht gleichberechtigt: Sie verdienen oft weniger als Männer, bekommen selten Spitzenjobs und haben es schwer, nach einer Auszeit für die Kinder wieder in den Beruf zurückzukehren. "Die SPD packt an und ändert was", so die Pfinztaler SPD-Frauen bei ihrer letzten Sitzung. Noch in diesem Jahr wird Familienministerin Manuela Schwesig die Initiative ergreifen für die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in vergleichbaren Tätigkeiten.

 

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Nachrichten

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