Die Erzieherinnen und Erzieher kämpfen in diesen Tagen um mehr Anerkennung für ihre Arbeit. "Zu Recht!", so die einhellige Meinung beim jüngsten, sehr gut besuchten Stammtisch der SPD Pfinztal. Denn sie leisten enorm viel: Handwerkerin und Musiker, Künstler, Lehrerin und Krankenschwester. Erzieherinnen und Erzieher können und geben alles – für unsere Kinder. Jeden Tag. Und trotzdem wird ihre harte und hochqualifizierte Arbeit nicht ausreichend anerkannt. Das muss sich ändern! Wenn wir morgens zur Arbeit gehen, sind sie schon da. Sie zeigen unseren Kindern, was es täglich zu entdecken gibt: Malen und Basteln, Toben, Singen, Theaterstücke, Klettern, Tanzen – und, und, und... Erzieherinnen und Erzieher fördern die Talente unserer Kinder, betreuen sie liebevoll, spielen und trösten. Dafür sind sie hochqualifiziert. Denn ihre Arbeit ist anspruchsvoll. Sie begleiten unsere Kinder in den prägenden Jahren und sorgen dafür, dass sie Regeln des sozialen Zusammenlebens erlernen und optimal für die Schule vorbereitet sind. 350.000 Erzieherinnen und Erzieher arbeiten in Deutschland in der öffentlichen Kinderbetreuung. Sie haben mehr verdient. Mehr Wertschätzung und Anerkennung.
Den Durchbruch beim Finanzpoker um die Wohnkosten der Flüchtlinge begrüßten die Genossinnen und Genossen der SPD bei ihrem letzten Treffen. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und der grün-roten Landesregierung haben über die pauschale Kostenerstattung für Flüchtlinge in der vorläufigen Unterbringung in den Kreisen eine pragmatische, für die Kommunen auskömmliche Erstattung der Ausgaben vereinbart. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Flüchtlingszahlen verständigten sich die Gesprächspartner weder auf eine dauerhafte Pauschale noch auf eine dauerhafte Spitzabrechnung. Sie einigten sich darauf, so wie für das Jahr 2014 auch, für das Jahr 2015 eine erneute Plausibilitätsprüfung der Pauschalenhöhe mit rückwirkender Festlegung der Liegenschaftspauschalen vorzunehmen. Damit ist für die Jahre 2014 und 2015 bezüglich der Liegenschaftskosten ein vollständiger Kostenausgleich gewährleistet. Für die Folgejahre ist offen, ob der Kostenausgleich wie bisher in Form von Pauschalen oder einer – wie auch immer gearteten Spitzabrechnung - erfolgen soll. Im Jahr 2017 wird auf Basis der Zahlen 2016 eine umfassende Überprüfung stattfinden. Zu den Gesundheitskosten der Flüchtlinge wurde vereinbart, zunächst das Ergebnis der bundesweiten Bemühungen zur Einführung einer Gesundheitskarte abzuwarten. Sollte dies im Sommer 2015 nicht gelingen, prüft das Land die Einführung einer eigenen Gesundheitskarte. Für das Sonderkontingent traumatisierter Frauen aus dem Nordirak wurde vereinbart, die Gesundheitskosten im Einzelfall spitz abzurechnen; im Übrigen erfolgt für Unterbringung und Betreuung eine pauschale Kostenerstattung für 36 Monate. Sollte eine längerfristige Betreuung erforderlich sein, wird das Land rechtzeitig mit den kommunalen Spitzenverbänden sprechen. " Die SPD sorgt dafür, dass die Kommunen handlungsfähig sind und bleiben," so das Fazit des Abends.
Verzweifelte Menschen in Seenot kämpfen im Mittelmeer um ihr Leben. Sie fliehen vor mörderischen Kriegen und Krisen nach Europa, suchen Schutz für sich und ihre Kinder. Unsere Städte und Gemeinden leisten enorm viel, um die Menschen gut unterzubringen – stoßen aber inzwischen an ihre Grenzen.
"Wir brauchen eine menschliche Flüchtlingspolitik mit mehr Hilfe für die Kommunen – und mehr Verantwortung in vielen anderen europäischen Ländern.", so die SPD-Mitglieder bei ihrer letzten Sitzung in Berghausen.
Wie in jedem Jahr wurde der Kindergartenbedarfsplan 2015/16 von der SPD kontrovers diskutiert. Gelobt wurde das flexible und im Vergleich mit umliegenden Gemeinden günstige Angebot der Gemeinde Pfinztal, wozu die SPD viel beigetragen hat. Kritisch gesehen wird die Anzahl der Plätze, die wie in jedem Jahr „auf Kante genäht ist“. Kreisrätin Elsenbusch bemängelte das schlechte Abschneiden im Kreisvergleich. „Kreisweit ist bei den Unterdreijährigen mittlerweile eine Betreuungsquote von 39,6% erreicht, bei uns sind es 32%. Dies ist sicherlich nicht einer geringeren Berufstätigkeit der Eltern zuzuschreiben, sondern vielmehr zu wenig Plätzen. Wenn zum Jahresende noch die Flüchtlingskinder hinzukommen, sowie im nächsten Jahr das Baugebiet Heilbrunn wird sich diese Situation dramatisch zuspitzen“. Aus diesem Grunde hat die SPD-Fraktion nun den Antrag auf Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze gestellt, am besten gleich in Kombination mit bezahlbarem Wohnraum.
Nicht nur zahlreiche Genossinnen und Genossen der Pfinztaler SPD, sondern auch die Landtagsageordnete Anneke Graner besuchten die traditionelle Maikundgebung des DGB auf dem Hopfenberg, die in diesem Jahr unter dem Motto "Die Arbeit" der Zukunft gestalten wir" stand. Sie feierten zusammen mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Einführung des Mindestlohnes, der mehr Fairness auf dem Arbeismarkt bringt.
In ihrem Grußwort, unterstrich Anneke Graner wie wichtig ss ist, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun nicht mehr zu Dumpinglöhnen arbeiten müssen, von ihrer Arbeit leben können und nun auch nach 45 Arbeitsjahren wohlverdient und abschlagsfrei in Renten gehen können. Sie verwies auch darauf, dass durch die Einführung des Bildungszeitgesetzes in Baden-Württemberg Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig die Möglichkkeiten zur politischen und ehrenamtlichen Bildung in Ansprúch nehmen können, ohne dass ihnen von den Arbeitgebern Steine in den Weg gelegt werden können.
Die Landtagsabgeordnete versicherte, dass sich die SPD auch weiterhin für mehr Gerechtigkeit und Solidarität, wie beispielsweise die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen sowie von Leiharbeitskräften und Stammbelegschaft und für bessere Bildungschancen für ALLE einsetzen wird.
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