Einladung zur Vorstandssitzung

Die Vorsitzende, Dorota Buczynski, lädt herzlich ein zur parteiöffentlichen Vorstandssitzung

am Montag, 30. März um 19.00 Uhr

im Medienraum, Neue Ortsmitte Berghausen.

Hauptthema dieser Sitzung ist die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung, die auf den 23. April terminiert ist.

 

Der lange Weg zur Freiheit - von Frauen, die sich was trauen"

Angelika Konstandin, Uschi Zobel, Elisabeth Ehrler, Kabarettinstin Frau Schätzle, Sonja Holatka, Sina Konstandin

Hierüber referierten die Pfinztaler SPD-Frauen beim Frauenfrühstück der Kiebitze zum Weltfrauentag, der 2015 unter dem Motto "Starke Frauen für eine starke Welt. Frauenrechte weltweit" steht.

"Es gab und gibt unzählige mutige Frauen in aller Welt, die um Selbstbestimmung, Gleichheit und Freiheit kämpfen und schlimmstenfalls sogar das Leben lassen müssen" so Uschin Zobel bei Ihrer Einführung in das Thema. Mit ihrem Referat über Malala Yousafzai aus Pakistan, die 2014 für ihren Einsatz für die Bildung von Mädchen mit 17 Jahren als jüngste Preisträgerin der Geschichte den Friedensnobelpreis erhielt, eröffnete Sina Konstandin den Reigen der mutigen Frauen, den Sonja Holatka mit der erschütternden Lebensgeschichte von China Keitesi, einer ehemaligen Kindersoldatin aus Uganda, die heute zusammen mit der UNICEF weltweit gegen den Einsatz von Kindersoldaten kämpft, fortsetzte. Elisabeth Ehrler berichtete über die mutige Journalistin Tawakkul Karman aus dem Jemen, die schon aufgestanden ist und Mut gezeigt hat, als der arabische Frühling noch in weiter Ferne lag. Zusammen mit den Liberianerinnen Ellen-Johnson-Sirleaf und Leymah Gbowee wurde Tawakkul Karmann 2011 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Unbeirrt von Todesdrohungen erhebt Sandra Moran aus Guatemala ihre Stimme. "Sie kämpft in ihrer Heimat für die Rechte der Frauen, gegen das Patriarchat und eine kapitalistische Gesellschaft die die Frauen in Armut hält." so Angelika Konstandin in ihrem abschließenden Referat über diese mutige Frau.

 

Ehrung von Helmut Müller für nahezu 50 Jahre kommunalpolitisches Egangement

v.l.n.r.: Wolfgang Becker, Helmut Müller, Dorota Buczynski

Die Winterfeier des SPD Ortsvereins bot den würdigen Rahmen, um den verdienten Genossen Helmut Müller, der sich im vergangenen Jahr aus der Komminalpolitik veranbschiedet hat, für sein nahezug 50jähriges großes Engagement in der Pfinztaler Kommunalpolitik zu ehren und ihm dafür ganz besonders zu danken. "Helmut Müller ist ein besonders engagierter Kommunalpolitiker und Mitbürger, dessen ehrenamtliches Wirken und außergewöhnliches soziales Engagement praktisch kaum zu überbieten ist" so sein langjähriger politischer Weggefährte, Wolfgang Becker, in seiner Laudatio. Seit 1965 setzte sich Helmut Müller in verschiedenen kommunalpolitischen Amtern ehrenamtlich für das Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, zunächst als Gemeinderat von Berghausen, dann von 1974 bis 2004 in der Gemeinde Pfinztal. Ortschaftsrat von Berghausen war er von 1974 bis 2014. Dort war er auch von 1984 bis 2007 Ortsvorsteher. In den 70er Jahren vertrat Helmut Müller unser Pfinztal im Kreistag. Helmut Müller hat in den vergangenen 50 Jahren seine Heimatgemeinde entscheidend mitgeprägt, und Pfinztal und die SPD haben ihm viel zu verdanken, beispielsweise das Bildungszentrum, die Gemeindesporthallen, das Hopfenbergstadion, den kommunalen Kindergarten, das Pflegeheim Haus Edelberg und die Stadtbahn. "Die SPD Pfinztall wünscht Helmut Müller alles Gute und beste Gesundheit und freut sich über sein Versprechen, sie auch weiterhin beratend zu unterstützen" so die Vorsitzende, Dorota Buczynski.

 

Solidarität mit Flüchtlingen

„Neben der Freiheit und der Gerechtigkeit gehört die Solidarität zu unseren Grundwerten, die aktuell mehr gefragter sind denn je“, bekräftigte die Vorsitzende der SPD Pfinztal, Dorota Buczynski in der letzten Sitzung. Auslöser war das oft diskutierte Thema Flüchtlinge, das auch Pfinztal erreicht hat. Flüchtlinge sind nicht irgendwelche Menschen: Es sind einzelne junge Menschen, Familien, Greise, die um ihr Leben und die Beraubung ihrer Freiheit in der eigenen Heimat fürchten. Sie fliehen und suchen Schutz – überall in Europa. "Es ist gerecht, dass auch wir unsere menschliche Pflicht wahrnehmen, diese Menschen in unsere Gemeinschaft aufnehmen und mit unserem Engagement ihnen die Hilfe anbieten, die sie suchen und brauchen", lautet es in den Reihen der SPD Pfinztal. Die SPD Pfinztal ruft alle Genossinen und Genossen sowie alle Bürgerinnen und Bürger auf, Solidarität zu zeigen und sich als Helfer zu engagieren. Alle Helfer werden im ersten Schritt zentral bei der Gemeinde  (ehrenamtasyl@pfinztal.de) gesammelt. Da  der Hilfsbedarf im Einzelnen derzeit noch nicht abschätzbar ist, ist im Augenblick von Sachspenden abzusehen. Erst wenn die Bedürfnisse einzelner Flüchtlinge von einer zentralen Einrichtung erfasst wurden, kann dann im zweiten Schritt den Flüchtlingen zielgerichtet Hilfe angeboten werden. Wichtig dabei ist, die Souveränität dieser Menschen zu beachten.

 

SPD setzt Mietpreisbremse durch

Endlich macht die Union den Weg frei für die längst vereinbarte Mietpreisbremse, die SPD hat sich durchgesetzt. Millionen von Mieterinnen und Mietern in Deutschland werden von der Mietpreisbremse profitieren. Sie wird vor allem in Ballungsgebieten den exorbitanten Anstieg der Mieten bremsen und dazu beitragen, dass die Mieten auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben. Das ist ein großer Erfolg für die SPD, aber vor allem eine echte Entlastung für die Menschen. Bei einem Mieterwechsel kann die Miete künftig nur noch so viel angehoben werden, dass sie höchstens zehn Prozent über dem ortsüblichen Durchschnitt liegt. Das gilt überall dort, wo die Bundesländer einen angespannten Wohnungsmarkt feststellen. Außerdem kommt das sogenannte Bestellerprinzip im Maklerrecht. Künftig wird der Makler von demjenigen bezahlt, der ihn beauftragt hat, in den allermeisten Fällen also nicht mehr vom Wohnungssuchenden.

Dazu erklärte Angelika Konstandin bei einem SPD-Treffen in Kleinsteinbach: "Das Prinzip 'Wer bestellt, der zahlt‘ war längst überfällig. Die SPD entlastet damit die Wohnungssuchenden um erhebliche zusätzliche Kosten. Dies ist ein guter Tag für Mieterinnen und Mieter in Deutschland. Wohnraum darf in unserem Land nicht nur Ware sein, sondern ist das Zuhause von Menschen. Die Mietpreisbremse ist ein Meilenstein, damit Wohnen auch bezahlbar bleibt.“

 

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