Die Abgeordnete Anneke Graner lädt Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 dazu ein, beim Schülerwettbewerb des Landtags zur Förderung der politischen Bildung mitzumachen. Die Teilnehmenden können zwischen verschiedenen Themen und Arbeitsformen auswählen. So kann z.B. ein Plakat gestaltet werden, das dazu aufruft, sich für andere einzusetzen oder eine Umfrage zum Thema "Immer online - Geht ein Leben ohne Facebook und Co?" gemacht werden. Auch eine Vorlage zu einem politischen Problem oder eine Facharbeit zum Thema "Integration" von Flüchtlingen" ist möglich.
Die öffentliche Sitzung der SPD-Fraktion in Kleinsteinbach beschäftigte sich im Wesentlichen mit dem neuen Lärmaktionsplan. Wie die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch ausführte, bestätigt die Lärmkartierung nun schwarz auf weiß, was jeder bereits wusste: die Anwohner unserer Durchgangsstraßen B10, B293 und Bockstalstraße sind gesundheitsgefährdendem Lärm ausgesetzt. Um diesen Lärm zu reduzieren werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die von der SPD-Fraktion allesamt mitgetragen werden. Dazu gehören: Tempo 30 zusätzlich zu Berghausen auch auf der Hauptstraße in Söllingen und Kleinsteinbach und der Bockstalstraße, neue lärmmindernde Asphaltdecken, LKW-Durchfahrtsverbote, u.v.m. Schade nur, dass diese Maßnahmen nicht vom Gemeinderat angeordnet werden können, sondern jeweils übergeordnete Behörden dafür zuständig sind, denen die Gemeinde und ihre Bürger nicht so am Herzen liegen wie uns. Da muss die Verwaltung jetzt dicke Bretter bohren, um diese Behörden zu überzeugen. Groß war der Unmut über das Verhalten des Eisenbahnamts, das keine Lärmwerte beigesteuert hat. Das bedeutet konkret, dass die angegebenen Lärmwerte an den schienennahen Straßen in Wirklichkeit nochmal deutlich höher sind und somit deutlich mehr als die angegebenen 378 Betroffenen dem gesundheitsschädigenden Lärm (über 70dB) ausgesetzt sind. Bleibt zu hoffen, dass diese Bürger sich allesamt bei der derzeit laufenden Lärmumfrage der Bahn gemeldet haben.
Die SPD Pfinztal lädt alle interessierten Frauen und Männer ein zu einer Führung durch die Sonderausstellung
Frauen im Aufbruch – Kaiserreich – Weltkrieg – Republik
mit Museumsleiter Jeff Klotz im Römermuseum Remchingen, Niemandsberg 4, 75196 Remchingen am Freitag, 03. Juli 2015, 19.00 Uhr.
Kaum eine Zeit hatte so tiefgreifende Veränderungen in Bezug auf die Gleichstellung und die politische Teilhabe der Frauen zur Folge wie der Zeitraum von 1910 bis 1920. Wer waren die ersten Stadträtinnen von Calw, Pforzheim oder Karlsruhe? Wie führten Frauen die Betriebe ihrer Männer während des Ersten Weltkrieges fort und wie nahmen die Männer dies war? Wie wurde die Einführung des Frauenwahlrechtes umgesetzt und wie organisierten sich Frauen auf dem Land? Die Ausstellung präsentiert anhand von 50 Biographien aus Karlsruhe und Pforzheim die gesellschaftlichen Veränderungen, die Geschichte der Frauenbewegung sowie des Frauenwahlrechts und der organisierten Frauenverbände
Treffpunkt: 18.45 Uhr am Eingang des Museums. Kosten: 1,50 Euro.
Im Anschluss an die Führung haben wir Gelegenheit den Abend im Museumscafé ausklingen zu lassen. Für diese Führung sind nur noch wenige Plätze frei. Bitte melden Sie sich daher möglichst schnell an bei Günter Lemberg unter 0721 / 46 90 52 oder glemberg@freenet.de
Die Mietpreisbremse wird in Baden-Württemberg umgesetzt. "Die Landesregierung hat nun den Entwurf der entsprechenden Rechtsverordnung zur Anhörung freigegeben", informierte Gemeinderätin Angelika Konstandin die Genossinnen und Genossen der SPD Pfinztal bei ihrer letzten Sitzung. Demnach dürfen Mieten bei einer Wiedervermietung in Gebieten mit angespannntem Wohnungsmarkt die ortsübliche Vergleichsmiete nur noch um höchstens zehn Prozent übersteigen. "Auch Normalverdiener müssen sich die Mieten noch leisten können. Mancherorts sind gerade in den vergangenen Jahren die Mieten deutlich angestiegen - vor allem dann, wenn Wohnungen wieder vermietet werden. Mit der Mietpreisbremse wollen wir dem entgegenwirken.", zitierte Konstandin Finanz- und Wirtschaftzsminister Nils Schmid (SPD) in seiner Presseerklärung am 1. Juni 2015. Bei der Ermittlung der Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt wurden neben dem jeweiligen Wohnungsversorgungsgrad, dem durchschnittlichen Haushaltseinkommen sowie der daraus resultierenden Warmmietenbelastungsquote auch die sogenannten Angebotsmieten berücksichtigt. Das sind die Mieten, die für wieder zu vermietende Wohnungen verlangt werden. Auf diese Weise wurden insgesamt 68 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg - darunter auch die Gemeinde Pfinztal - als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt identifiziert, in denen die Mietzpreisbremse zum Tragen kommen soll. Bis zum 10. August haben Städte und Gemeinden nun die Gelegenheit, zum Entwurf der Rechtsverordnung Stellung zu nehmen. Das gilt insbesondere für die betroffenen Städte und Gemeinden. Noch im Sommer soll die Rechtsverordnung der Landesregierung in Kraft treten,.
Wer schon einmal an einer Führung mit Gerlinde Hämmerle teilnahm, weiß, wie interessant sie "Geschichte" vermitteln kann. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich am Himmelfahrtstag über dreißig Wissbegierige zur Führung im Karlsruher Schloss einfanden, um zu erfahren, was sich in den Jahren von 1789 bis 1860 in Baden zugetragen hat und gemeinsam mit ihr und Siegfried Fischer, der die Führung für die SPD und ihre Freunde organisiert hatte, Revolutionslieder aus der damaligen Zeit zu singen. Baden wurde einst von Napoleon zum Schutz seiner Rheingrenze sozusagen als politische Kunstschöpfung errichtet. Das Badische Landrecht, das Maße, Gewichte und auch das Geld vereinheitlichte, wirkte für die verschiedenen Volksgruppen zwischen Hochrhein und Main identitätsstiftend und beeinflusste so auch das spätere Deutschland ganz entscheidend. Darauf können wir Badener heute noch stolz sein, ebenso wie auf die badische Verfassung, die später in unser Grundgesetz übernommen wurde und den freiheitlichen Geist, der von Baden immer ausging. Viele badischen Erfindungen, aber auch die badischen Regenten, die in der Regel Karl oder karl-Friedrich hießen und ihre Gemahlinnen, Stefanie, Amalie und Luise, haben außerdem das Leben der Menschen nicht unwesentlich beeinflusst. Mit dem Ständehaus wurde in Karlsruhe auch weltweit das erste Gebäude für ein Parlament errichtet, in dem sich dann die beiden politischen Parteien, die Demokraten, angeführt von Friedrich Hecker, und die Liberalen mit Karl Mathy heftige Wortgefechte lieferten. Hier fiel auch erstmals das Wort "Sozialdemokrat", als die Forderungen Heckers dem Liberalen zu "sozial" erschienen.
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
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