(von Gemeinderätin Dagmar Elsenbusch)
Gerade eben wurde mir von meinen Kreisratskollegen aus der Bürgermeisterversammlung berichtet, dass der Landrat jetzt grünes Licht für die Vereine gegeben hat, allerdings mit bestimmten Auflagen: 2 Leute für die Papierannahme, usw.
Mit dieser Frage beschäftigte sich der Technik - und Umweltausschuss in seiner letzten Sitzung. Seit dem Umzug der Ortsverwaltung in die barrierefrei zugänglichen Räume der Volksbank steht das Rathausgebäude leer. Im Herbst vergangenen Jahres sprach sich der Ortschaftsrat Kleinsteinbach nach einer ausgiebigen Begehung des Gebäudes für dessen Ausschreibung zum Verkauf aus, allerdings unter der Bedingung, dass potentielle Interessenten ein Nutzungskonzept vorlegen müssten. Hierbei schwebte den Mitgliedern des Ortschaftsrats die Nutzung des Erdgeschosses als Café, Eisdiele o.ä. und die Überlassung des Obergeschosses an Vereine, Krabbelgruppen o.ä. vor. Diese Entscheidung erfolgte vor allen Dingen vor dem Hintergrund, dass allein die notwendige Dach- und Heizungssanierung zwischen 250.000,- und 300.000,- € kosten würde und anderweitige Nutzungen mit der derzeitigen Raumaufteilung nicht denkbar seien.
Nach dem Beschluss des Ortschaftsrats befasste sich die Verwaltung nochmals mit der Thematik mit dem Ergebnis, nun von einem Verkauf des zentral gelegenen Grundstücks mit städtebaulichem Entwicklungspotential abzuraten und stattdessen erneut über das weitere Vorgehen zu beraten. Dem schloss sich die SPD-Fraktion gerne an, und stimmte auch dem Vorschlag zu, den Standort nochmals auf Nutzungsmöglichkeiten, insbesondere auch hinsichtlich einer Seniorenwohnanlage zu überprüfen. „Vor einer endgültigen Entscheidung des Gemeinderats, sollten aber unbedingt die Kleinsteinbacher Bürger*innen einbezogen werden“, so Ortschaftsrätin Miriam Hüttner.
„Auf den Pfinztaler Spielplätzen fehlen zeitgemäße und kreativ-schöpferische Spielangebote; die vorgegebenen Flächengrößen werden überwiegend nicht eingehalten; durch Wiederholung von Standardspielgeräten besteht eine geringe Nutzungsvielfalt; nur 3 Spielplätze bieten Spielen und Erleben von Wasser; Orte für generationsübergreifende Bewegung und Begegnung fehlen; die räumliche Verteilung der Spielplätze weist in allen Ortsteilen Lücken auf... Dem gegenüber stehen ein überwiegend guter baulicher Zustand, attraktive natürliche Gegebenheiten und einzelne in der Gesamtbewertung gute Spielplätze,“ so ein Auszug aus der Bestandsanalyse der mit der Erstellung einer Spielplatzkonzeption beauftragten Fa. faktorgrün in der letzten Gemeinderatssitzung.
„Eine ernüchternde Bilanz“, stellte Gemeinderätin Konstandin dazu fest. „Für die nun anstehende Aufstellung der Leitlinien für unsere Spielplätze sollten nicht nur Kinder und Jugendliche einbezogen werden, sondern auch Eltern und Großeltern,“ so Konstandin weiter. „Dabei sollten alle denkbaren Beteiligungsformen wie Infoveranstaltungen, Umfragen, Workshop etc. genutzt werden.“ Denn Spielplätze sind bzw. sollten Begegnungs- und Bewegungsorte für alle Generationen sein.
Hier geht es zur kompletten Bestandsanalyse der Fa. faktorgrün >>>
Die SPD Pfinztal trauert um ihr langjähriges Mitglied Gudrun Seiter. Mit Gudrun Seiter ist eine aufrechte Sozialdemokratin und Genossin von uns gegangen, die die Entwicklung unserer Partei entscheidend mitgeprägt hat. So war sie viele Jahre im Vorstand der SPD Berghausen und später auch im Ortsverein Pfinztal aktiv, einige Jahre davon als Schriftführerin. Gudrun Seiter trat im Jahre 1969 in die SPD ein. Vor zwei Jahren durften wir sie mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei ehren. Mit Gudrun Seiter ist ein Stück Geschichte der SPD Pfinztal verloren gegangen. Für ihr uneigennütziges Engagement sowie ihre Treue und Verbundenheit zur SPD schulden wir Gudrun Seiter Dank und Anerkennung. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Ihrer Familie wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit.
v. GR Dagmar Elsenbusch, SPD, Gemeinderat vom 23.3.
Die weitgehend intakte Natur um Pfinztal herum ist unser Pfund.
Viele Familien drängen aus den Großstädten heraus auf das Land, damit ihre Kinder und sie selbst noch Natur erleben können. Diese Natur müssen wir erhalten und pflegen. Unter anderem durch Maßnahmen, wie im Landesnaturschutzgesetz vorgeschrieben, durch ein Biotopverbundkonzept.
Das vom beauftragten Büro FaktorGrün vorgelegte Konzept ist fundiert und detailreich. Alle Pfinztaler Biotope sind aufgelistet, sowie deren Stärken und Schwächen nachvollziehbar dargelegt. Als oberste Priorität wird der Erhalt der Streuobstwiesen gesehen. Dem schließen wir uns gerne an und erwarten nun von der Verwaltung, dass uns konkrete diesbezügliche Vorschläge gemacht werden.
Die Streuobstwiesen bestimmen maßgeblich unser Landschaftsbild und tragen in hohem Maße zur Schönheit unserer Natur bei. Wem geht nicht das Herz auf, wenn er um Pfinztal herum wandert und rechts und links diese naturbelassenen Wiesen bewundern kann?
Wer genauer hinschaut, erkennt aber, dass mittlerweile viele dieser Flächen nicht mehr intakt sind: Bäume müssten beschnitten werden, aufkommendes Buschwerk beseitigt werden. In vielen Fällen können die Eigentümer aus Altersgründen nicht mehr dieser Arbeit nachgehen. Oder sie sind verstorben und die Erben wohnen weit weg oder verfügen nicht über die erforderlichen Kenntnisse. Deshalb schlägt die SPD-Fraktion vor, dass die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den für diese Aufgaben immens wichtigen Obst- und Gartenbauvereinen, aber auch mit eigener Manpower diese Arbeiten übernimmt. Wir sind gerne bereit, dafür unserem Bau- und Umweltamt ein Budget zur Verfügung zu stellen.
Auch alle anderen vorgeschlagenen Maßnahmen finden unsere volle Unterstützung und sollten zügig angegangen werden.
Das Konzept könnt ihr hier herunterladen.
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