SPD Pfinztal mahnt zum richtigen Umgang mit Künstlicher Intelligenz

Veröffentlicht am 21.04.2021 in Allgemein

KI, freie Lizenz von Pixabay.com

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Doch für viele ist insbesondere das Thema „Künstliche Intelligenz“ mit viel Unsicherheit behaftet. In der SZ wird nun zum Dokumentarfilm „Coded Bias“ vor künstlicher Intelligenz gewarnt.

Auch im Pfinztal hat uns künstliche Intelligenz im Alltag längst erreicht. Wenn es um Spracherkennung und ähnliches geht, greifen wir längst auf Dienste zurück, die mit Technologien wie "Maschinellem Lernen" funktionieren. Und mit diesem Alltag ist leider auch das Thema der Diskriminierung stärker denn je in den Fokus gerückt.

Um so wichtiger ist auch eine gesellschaftliche Debatte, was wir mit solchen Diensten anfangen und was wir nicht wollen. Eine Dämonisierung von fortschrittlichen Themen ist genauso verkehrt wie naiv und blauäugig in Probleme zu rennen. Wenn ein Algorithmus beim österreichischen Arbeitsamt Frauen diskriminiert, weil er erlernt, dass Menschen mit Lücken (Schwangerschaften und Erziehungszeit) schlechtere Prognosen haben, das dann in verweigertem Zugang zu Fortbildungsmaßnahmen resultiert, dann läuft etwas verkehrt.

Die SPD Pfinztal will so etwas nicht im Pfinztal haben. „Die Lösung ist gerade nicht, die künstliche Intelligenz zu verdammen. Wir müssen es transparent und verständlich machen. Weg von der Blackbox, hin dazu, dass wir Menschen verstehen, was passiert.“, weiß der stellvertretende Vorsitzende Martin Eisengardt. Er arbeitet bei seinem Arbeitgeber täglich mit künstlicher Intelligenz und in Rahmen eines Forschungsprojektes am KIT daran, maschinelles Lernen für jeden Verbraucher erklärbar zu machen.

„Wenn ich als Verbraucher weiß, warum eine KI sich für etwas entschieden hat, kann ich Diskriminierung erkennen, mich wehren und dafür sorgen, dass sie durch die Entwickler abgestellt wird.“ Lautet das Fazit von Eisengardt.

Link zum Artikel der Süddeutschen Zeitung: Film "Coded Bias" auf Netflix: Code und Vorurteil - Kultur - SZ.de (sueddeutsche.de)

 

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