"Die Panama Papers zeigen einmal mehr, dass der Kampf gegen Steuervermeidung und Geldwäsche nur international zu gewinnen ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir in Europa vorangegangen sind und scharfe Regeln gegen undurchsichtige Briefkastenfirmen und Unternehmenskonstrukte auf den Weg gebracht haben", zitierte der Vorsitzende Harald Gfrörer den baden-württembergischen Europa-Abgeordneten Peter Simon in einer Sitzung der SPD Pfinztal. "Superreiche und multinationale Konzerne müssen raus aus der schützenden Anonymität. Bei den Finanzströmen braucht es absolute Transparenz. Banken, Anwälte oder Vermögensverwalter, die bei der Verschleierung zuschauen oder sogar mithelfen, gehören konsequent sanktioniert."
Das Ergebnis der Landtagswahl ist eine bittere Pille für die SPD Baden-Württemberg, stellten die Mitglieder bei ihrem Treffen am Wahlsonntag fest. Die SPD hat deutlich verloren – der eindeutige Wahlsieger sind die Grünen um Winfried Kretschmann. Der Wahlkampf war nicht einfach. In einer von der Flüchtlingskrise dominierten und stark emotionalisierten Öffentlichkeit konnte die Partei ihre Landesthemen nicht setzen und somit trotz ihrer guten Regierungsarbeit deren Früchte nicht ernten. Auch die überaus gute und engagierte Arbeit von Anneke Graner als Landtagsabgeordnete wurde von den Bürgerinnen und Bürgern letzlich nicht honoriert. Der mangelnde Zuspruch an der Wahlurne sollte jedoch nicht vergessen lassen, dass die SPD in den vergangenen fünf Jahren viel erreicht hat. Die Sozialdemokraten haben eine neue politische Kultur ins Land getragen und den Grundstein für wichtige und nachhaltige Veränderungen auf allen politischen Feldern gelegt.

Untertitel Bild:
v.l.n.r.: Elisabeth Ehrler, Sina Konstandin, Angelika Konstandin, Sonja Holatka, Uschi Zobel
unter diesem Titel stand der diesjährige Beitrag der Pfinztaler SPD-Frauen beim Frauentag des Kulturtreffs Kiebitz. Stellvertretend für alle Frauen, die mit oder ohne Familien auf die Flucht gegangen sind, wurde die Lebensgeschichte von drei derzeit in Pfinztal lebenden Frauen zu Gehör gebracht. Da ist zum einen Amina aus Afghanistan. Um den Taliban zu entkommen, waren ihre Eltern schon vor ihrer Geburt nach Pakistan und später in den Iran geflohen, wo sie aber ein Leben voller Repressalien erdulden mussten. So war es Amina auch nicht gestattet, zur Schule gehen, weshalb sie heute Analphabetin ist. Weil Amina und ihr Mann um ihr Leben und das ihrer drei Kinder fürchteten, entschloss sich die Familie zur Flucht nach Europa. Ebenfalls um ihr Leben fürchtete Melin, Modedesignerin aus Syrien. Sie floh mit ihren vier Kindern (ihr Mann ist in Damaskus inhaftiert) vor dem täglichen Bombenhagel in ihrer Heimat. " Wenn wir gehen, wissen wir zwar nicht, ob wir das überleben. Wenn wir bleiben, werden wir aber auf jeden Fall sterben", waren Melins Gedanken vor ihrer Flucht. Dieselben Gedanken mögen auch Familie Darwish aus Aleppo bei ihrer Flucht vor dem IS begleitet haben. Bevor der IS kam, hatten Samara und ihr Mann ein normales friedliches Leben. Aus gutbürgerlichen Familien stammend, besaßen sie eine Eigentumswohnung, ein Auto, hatten Arbeit und freuten sich auf ihr erstes Kind. So unterschiedlich die Lebensgeschichte der drei Frauen auch ist, die Odysee der Flucht mit langen Fußmärschen, eingepfercht in überfüllten Schlauchbooten und LKWs, verbindet sie ebenso wie der Wunsch nach einem Leben ohne Angst und in Freiheit.
Hier können Sie den kompletten Vortrag nochmal nachlesen.
Bei ihrem letzten Infostand in Berghausen haben die Mitglieder der SPD Pfinztal zusammen mit der Landtagsabgeordneten und Kandidatin Anneke Graner um Stimmen für die SPD bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag, 13. März 2016 geworben. Denn eines ist klar, waren sich die Genossinnen und Genossen einig: " "Am 13. März geht es darum, dass Baden-Württemberg weiterhin ein starkes und soziales Land bleibt. Das gibt es nur mit einer starken SPD. Es geht darum, die erfolgreiche Regierung von Grün-Rot für dieses Land fortzusetzen. Und es geht darum, dass Rassisten in unserem Land nicht das Sagen bekommen. Spätestens jetzt muss jeder wissen, dass die Stunde geschlagen hat. Nur wer zur Wahl geht, bestimmt mit, wer das Land Baden-Württemberg in den nächsten fünf Jahren repräsentiert und regiert. Deshalb am Sonntag WÄHLEN GEHEN!!!"
Bildunterschrift: Ministerin Katrin Altpeter und MdL Anneke Graner beim gemeinsamen Singen mit den Gästen der Tagespflege im Haus Bühlblick
"Familienplitik bedeutet mehr, als die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Es muss dabei genauso um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gehen" betonte die SPD-Landtagsabgeordnete Anneke Graner, die zusammen mit der Sozialministerin Katrin Altpeter zu Besuch im Haus Bühlblick in Söllingen war. Als anerkannte Krankenpflegerin und Lehrerin für Pflegeberufe kennt Altpeter nicht nur die Sorgen und Nöte der pflegedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen, sondern auch des Pflegepersonals aus eigener Erfahrung. Sie und Anneke Graner (Mitglied des Sozialausschusses im Landtag) waren sehr angetan von dieser "Vorzeige"-Einrichtung, die wie der Vorstand Herr Schäfer, der Verwaltungsleiter Herr Stein und die Leiterin der Tagespflege Frau Repple erläuterten, Tagespflege, betreutes Wohnen, häusliche Pflege, hauswirtschftliche Versorgung, Möglichkeiten zur Kurzzeitpflege und Demenzbetreuung anbietet. Nach einem Rundgang durchs Haus und einem gemeinsam mit den Gästen der Tagespflege gesungenen Lied blieb noch ausreichend Zeit für eine intensive Gesprächsrunde mit dem Besuch aus Stuttgart. an der sich nicht nur die Vorstandsmitglieder und MitarbeiterInnen, sondern auch Bürgermeisterin Bodner, Ortsvorsteher Reeb, Kreisrätin Elsenbusch, die Vorsitzende des Seniorenbeirats Theune, der Behindertenbeauftragte Pieper rege beteiligten. Sonja Holatka dankte im Namen der SPD Pfinztal den beiden Sozialpolitikerinnen für Ihren Besuch, den Verantwortlichen des Hauses Bühlblick für die Gastfreundschaft und allen Anwesenden für ihre konstruktiven Beiträge
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