Ein besonderes Highlight bei der SPD-Winterfeier war die Rede der Bundestagsabgeordneten Gabriele Kazmarek, die den Wahlkreis Rastatt/Baden-Baden im Bundestag vertritt. Mit einem Zitat von Willi Brandt, der einst sagte: "Wenn ihr etwas bewegen wollt, müsst ihr auf der Höhe der Zeit sein", skizzierte sie den Weg, den die SPD in Zukunft gehen muss. Für Kazmarek steht es außer Frage, dass dieses Land eine starke sozialdemokratische Partei braucht, die die Verantwortung annimmt, die Zukunft zu gestalten mit Politikerinnen und Politikern, die klare Positionen nach außen vertreten.
Musikialisch umrahmt wurde die sehr gut besuchte Winterfeier von der Zithergruppe der Naturfreunde Berghausen. Den Musikanten galt der Dank des Vorsitzenden Harald Gfrörer ebenso wie Allen, die sich im vergangenen Jahr für die SPD eingesetzt haben und ihr die Treue hielten.
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Die Winterfeier der SPD Pfinztal bot den würdigen Rahmen, um treue Mitglieder für ihr jahrzehntelanges Einstehen für die Ziele der Sozialdemokratie auszuzeichnen.
Hellmut Müller, der im Jahre 1958 in die SPD eintrat und dessen politische Arbeit bei den Jusos begann, wurde für seine 60jährige Treue zur SPD geehrt. In seiner Laudatio würdigte der ehemalige Bügermeister Heinz E. Roser das jahrzehntelange Engagement des Jubilars, der 40 Jahre lang Gemeinderat und ebenso lange Ortschaftsrat in Berghausen - davon 22 Jahre als Ortsvorsteher - war. Darüberhinaus gehörte der Jubilar 5 Jahre dem Kreisrat und mehr als 10 Jahre dem SPD-Kreisvorstand an. Als junger Mann gründete er nicht nur die Jusos in Berghausen, sondern war als Kreisvorsitzender der Jusos Karlsruhe-Land im gesamten Landkreis Karlsruhe poltisch unterwegs. Als verantwortlicher Organisator zahlreicher Wochenendschulungen der Kreis-Jusos, trug er mit dazu bei, dass politisch interessierte junge Menschen ihr Wissen in allen Politikfeldern, von der Kommunal- bis zur Bundespolitik, vertiefen konnten. Für seine Verdienste erhielt Hellmut Müller die Goldmedaille der Gemeinde Pfinztal und im Jahre 2008 den Verdienstorden am Bande der Bundesrepublick Deutschland.
Willi Arnold, der 50 Jahre ein treuer Sozialdemokrat war, konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Ehrung leider nicht im Rahmen der Winterfeier entgegen nehmen
Sehr geehrte Frau Bodner, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,
wir haben es schon gehört, 2 Rekordhaushalte stehen an. Die 100 MIO-Grenze wird in diesem und im nächsten Jahr überschritten. Das ist zunächst für eine große Kommune wie die unsrige mit 18.000 Einwohnern nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist vielmehr, dass wir in diesem Jahr knapp 12 Mio. investieren wollen, aber nur 1,5 Mio. dafür erwirtschaften werden. Zum einen ist das den massiven Überträgen des letzten Jahres geschuldet. Arbeiten für 4 Mio. Euro wurden im letzten Jahr nicht ausgeführt oder noch nicht beglichen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Überlastung des Bauamts, Verzögerungen durch übergeordnete Behörden, fehlende Zuschussbescheide, usw. Was lehrt uns das? Kein Haushaltsplan wird so heiß gegessen, wie er gekocht wird.
Der Pfleger, der Kanzlerin Merkel sprachlos machte, kommt in unseren Kreisverband. Pflege-Auszubildender Alexander Jorde kritisierte in der ARD-Wahlarena Merkels Pflegepolitik und sorgte damit für großes Medienecho. Die Würde des Menschen, die eigentlich unantastbar sein soll, sieht er in deutschen Krankenhäusern und Altenheimen nicht gewahrt. Von den Plänen der Großen Koalition ist er enttäuscht: "Bei mehr als 8000 Heimen in Deutschland bedeutet das nicht mal eine Stelle mehr pro Heim. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein und ein weiter so." Alexander Jorde kämpft für einen echten Neustart in der Pflege und wir sind an seiner Seite. In den letzten Wochen trat er in vielen TV-Shows u.a. "Markus Lanz" und "Hart aber Fair" auf und wir freuen uns, dass er nun zu unserer Juso-Veranstaltung nach Pfinztal kommen wird.
Das wird sicher eine spannende Diskussion, an der auch unsere SPD-Generalsekretärin Luisa Boos, Pflegepädagogin Sabine Martin und viele weitere Gäste aus dem Pflegebereich teilnehmen werden.
Sonntag, 18. Februar 2018, 13.00 Uhr, im Jugendhaus Pfinztal (Berghausen), Lehmgrubenstraße
Gut vorbereitet ging die SPD-Fraktion in die Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2018/2019. Wir haben viele Anträge gestellt, denen meistens gefolgt wurde. Für Kleinsteinbach vertrat GR Reiner Kunzmann mit „Herzblut“ die Schaffung einer zweiten Zufahrt zur August-Roßwag-Straße und zum Reutweg vom Stupfericher Eck aus. Schlagwort aus der Begründung: Einmündung Bockstalstraße und obere Ochsenstraße sind nicht mehr für diesen Schwerverkehr geeignet – Firma wird weiter wachsen müssen – zweite Zufahrt zu Wohngebiet oberhalb Reutweg mit Schulen und Kindergärten aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich. Beide Bereiche wären im Katastrophenfall abgeschnitten. Die CDU-Fraktion schloss sich den Argumenten an, so dass eine breite Mehrheit für diesen Antrag vorhanden war. Zunächst folgen seitens der Verwaltung Gespräche, Erörterungen, Untersuchungen, allgemeine Genehmigungen, die letztlich in konkrete Planungen münden werden.
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
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