Reichsbürger-Razzia im Pfinztal

Zunächst waren wir nur irritiert. Ein Menschenauflauf in Berghausen wurde berichtet. Man dachte sich nichts. Doch inzwischen ist klar, dass die heutige deutschlandweite Razzia gegen Reichsbürger auch in Wöschbach vollzogen wurde. Leider auch mit Missgeschick einer zunächst falsch gesprengten Tür, wie die BNN berichtet.

Solche, die einen Umsturz planen, bewegen sich außerhalb unserer Demokratie und die Demokratie darf - nein - sie muss sich dagegen wehren. Demokratie heißt, dass wir uns als Gesellschaft auf Regeln und Pflichten verständigen. Demokratie hieß nie, dass sich jeder aussuchen darf, was ihm gefällt und alles andere ignorieren oder gar bekämpfen darf.

Wir Pfinztäler standen schon in der Vergangenheit gegen Demokratiefeinde auf. Wir werden es weiterhin tun. Mit Dialog und mit klarer Haltung setzen wir uns auch für die Demokratie ein. Wer den Dialog sucht, der ist immer willkommen. Wer mit Gewalt und Umsturzfantasien daher kommt, der hat in der Demokratie und auch im Pfinztal keinen Platz.

 

https://bnn.de/karlsruhe/mehrere-reichsbuerger-razzien-im-enzkreis-sek-sprengt-falsche-haustuer-in-pfinztal

 

Malik Kartal neuer Sprecher der Jusos Pfinztal

Die Jusos Pfinztal haben mit Malik Kartal einen neuen Sprecher. Im Beisein von Wurda Arshad, der Sprecherin der Jusos Karlsruhe-Land, wurde Malik Kartal in der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins einstimmig zum neuen Sprecher der Pfinztaler Jungsozialist*innen gewählt.  Zusammen mit den Kreis-Jusos, bei denen sich Mailik bereits seit längerer Zeit aktiv einbringt, möchte der neue Sprecher in nächster Zeit auch einige Events in Pfinztal durchführen. 

Auch der Ortsverein selbst möchte nach der längeren Corona-Pause wieder an alte Aktivitäten anknüpfen. Wie der Vorsitzende Martin Eisengardt berichtete, soll im Jahr 2023 neben der politischen Arbeit wieder eine Winterfeier stattfinden. Hoffen wir, dass uns das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht.

 

Sommerliche Feriengrüße

Die SPD Pfinztal wünscht allen Pfinztaler Bürger*innen schöne Ferien. 

Kommen Sie gut erholt und politisch interessiert zurück.

 

Schnellermühle Berghausen: Steuergelder verschenkt

Gemeinderat am 28.06.2022 hier TOP Ö 4 Nach- und Weiternutzungskonzeption Schnellermühle

Mit dem Konzept für die Neugestaltung des Areals der Schnellermühle hat die Eigentümerfamilie Oettinger quasi offene Türen eingerannt. Die vorgestellte Planvariante mit Betreutem Wohnen Richtung Berghausen hin, insbesondere gastronomischer Nutzung zur Pfinz hin, hat gleich die Türen geöffnet. Die Verkehrsanbindung ist gut, sowohl mit ÖPNV, zu Fuß, per Rad und an der B 10 auch mit Auto. Die Lage ist ideal: nahe genug am Ort für die Erreichbarkeit und doch weit genug weg die unweigerliche Geräuschkulisse einer Außen-Gastronomie. Die Zeit drängt, der Zahn der Zeit nagt an der Substanz. Dornröschen ist als Märchen schön, aber eine historische Mühle, die vor 225 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde, wird mit den Jahren der Nichtnutzung nicht schöner. Trotzdem lehnten wir den Beschlussvorschlag der Verwaltung ab. Es war von einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan und gleichzeitig nur von einem Bebauungsplan die Rede. Der Unterschied ist die einfache Frage: wer bestellt und bezahlt? Außerdem wollte die Verwaltung 26.000 € für ein externes Planungsbüro ausgeben, das einen Rahmenplan für das Vorhaben erstellen soll. Dagegen hat sich die SPD-Fraktion ausgesprochen. Denn den Rahmenplan hat uns die Familie Öttinger schon längst vorgelegt und er wurde von allen GR für gut befunden. Letztendlich hat sich Familie Oettinger bereit erklärt, die Kosten für diesen Rahmenplan der Gemeinde zu übernehmen. Trotzdem war die Mehrheit des Gemeinderates der Meinung, dass kommunale Mittel, sprich Steuergelder, in die Finanzierung eines privaten Vorhabens fließen sollen. Für uns nicht nachvollziehbar. Wir freuen uns trotzdem, dass sich in der Schnellermühle endlich was tut.

Foto: www.touren-schwarzwald.info, Autor: Angelo Castellano

 

Nachruf Richard Mößner

Die SPD Pfinztal trauert um ihr langjähriges Mitglied und früheren Gemeinde- und Ortschaftsrat Richard Mößner. Mit Richard Mößner hat die SPD einen Genossen verloren, der ganz wesentlich die Entwicklung unserer Partei und der Gemeinde Pfinztal mitgeprägt hat. Vor drei Jahren durften wir ihn für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der SPD ehren. Richard trat im Jahre 1959 in die Partei ein und setzte sich von Beginn an aktiv für die sozialdemokratischen Werte ein. Von 1971 bis zur Gemeindefusion im Jahr 1974 war er Gemeinderat in Söllingen und von 1984 bis
1994 Gemeinderat der Gemeinde Pfinztal. Danach engagierte er sich noch weitere 5 Jahre als Ortschaftsrat in der Kommunalpolitik. Für sein kommunalpolitisches Engagement, mit dem er wesentlich zur Verwirklichung vieler wichtiger Projekte in Pfinztal beitrug, ehrte ihn die Gemeinde mit der bronzenen und der Gemeindetag mit der silbernen Ehrenmedaille.

Auch nach seinem Ausscheiden aus den öffentlichen Ämtern stand uns Richard, solange es ihm noch möglich war, mit Rat und Tat zur Seite. Mit Richard Mößner ist ein Stück Geschichte der SPD Pfinztal von uns gegangen. Für sein uneigennütziges Engagement sowie seine Treue und Verbundenheit zur SPD schulden wir ihm Dank und Anerkennung. Wir werden Richard ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen seiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

 

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