Unsere Gesellschaft stellt sich vielen Herausforderungen. Dass dabei Schülerinnen und Schüler etwas mitzureden haben, ist nicht neu.
Was aber neu ist, ist die Bereitschaft hochrangiger Politiker unseren Jugendlichen dabei auch zuzuhören.
So folgte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Baden-Württemberg und Kultusminister a.D., Andreas Stoch, meiner Einladung und besuchte meine Schule, das Ludwig-Marum-Gymnasium am Freitag, 16.06.2023.
Gemeinsam konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-11 Andreas Stoch Fragen zu denen im Vorfeld von der Schülerschaft ausgewählten Themen (Sportunterricht, Rassismus an Schulen, G8/G9 und Digitalisierung an Schulen) stellen.
So ergab sich in der Fragerunde, dass noch großer Handlungsbedarf vor allem bei den Themen Digitalisierung und Rassismus besteht. Rassismus kann man nicht allein durch das Schild „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ bekämpfen. Andreas Stoch und ich betonten dabei die Wichtigkeit der Jugendbeteiligung bei diesen Themen.
Unsere Demokratie lebt durch Dialog, Austausch und Vielfalt und das völlig unabhängig von der eigenen politischen Meinung.
Die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands stand im Mittelpunkt der jüngsten Jahreshauptversammlung der SPD Pfinztal. Zum neuen Vorsitzenden wurde der bisherige Schriftführer Bernhard Paulus aus Wöschbach gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende stehen ihm der Juso-Sprecher Malik Kartal sowie Harald Gfrörer zur Seite. Komplettiert wird die gewählte Vorstandschaft durch die Kassiererin Gerda Gfrörer, die Schriftführerin und Pressesprecherin Angelika Konstandin sowie die Beisitzer Martin Eisengardt, Sonja Holatka, Uschi Zobel und Elisabeth Ehrler. Bernhard Paulus bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Mit der anstehenden Kommunalwahl ist der vorläufige Schwerpunkt der Arbeit des neuen Vorstands bereits gesetzt.
Bildunterschrift:
v.l.n.r.: Gerda Gfrörer, Harald Gfrörer, Angelika Konstandin, Bernhard Paulus, Sonja Holatka, Malik Kartal, Uschi Zobel, Elisabeth Ehrler, es fehlt: Martin Eisengardt
In der letzten Gemeinderatssitzung beklagte ein Bürger aus der Lessingstraße die ungepflegten Straßenbäume, die seine PV-Anlage verschatten und bat um schnelle Baumpflegemaßnahmen. Angesichts der Wichtigkeit von Straßenbäumen für das Stadtklima, die CO2-Bilanz und schattenspendende Wirkung hatte die Verwaltung als Beschlussvorschlag die komplette Abweisung von Beschwerden in Hinblick auf PV-Anlagen vorgesehen. Das wollten wir so nicht stehen lassen und haben um fallweise Einschätzung und Abwägung gebeten. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen, haben wir uns vor Ort ein Bild gemacht. Fazit: alle Bäume sind zu nah an die Häuser gepflanzt, zum Teil nur 1,20 m vom Haus entfernt. Allein schon die Wahl der Bäume ist erstaunlich: Säuleneichen werden bis zu 25 m hoch und sind damit nicht wirklich geeignet. Die Wipfel überschreiten allesamt die Traufhöhe und beschädigen und verstopfen die Dachrinne. Besagte Solaranlage wird zu schätzungsweise 30% beschattet und durch die verlausten Bäume verdreckt.
Es ist richtig, wenn der Gemeinderat wie in der Vergangenheit geschehen, innerörtliche Baumpflanzungen unterstützt. Diese müssen aber mit Sinn und Verstand durchgeführt werden. Und vor allem müssen diese Bäume REGELMÄSSIG gepflegt und klein gehalten werden. Wir werden darauf drängen, dass solche Pflegemaßnahmen schnellstmöglich in der Lessingstr. durchgeführt werden.
Gleich fünf Genossen durfte der Ortsvereinsvorsitzende Martin Eisengardt zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Volker Geisel im Rahmen der Winterfeier für ihre langjährige Treue und Verbundenheit zur Sozialdemokratie mit Ehrenurkunde und Ehrennadel auszeichnen. Auf jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft können die Kleinsteinbacher Heinz Arnold, Rüdiger Farr und Reiner Kunzmann zurückblicken. Heinz Arnold setzte sich von 1984 bis 2004 als Ortschaftsrat für die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Ort ein. Zudem war er in dieser Zeit auch fünf Jahre als stellvertretender Ortsvorsteher tätig. Mit Rüdiger Farr wurde ein weiteres Urgestein der Kleinsteinbacher SPD geehrt. Auch er brachte sich fortwährend in die Parteiarbeit ein. Reiner Kunzmanns Mitgliedschaft ist geprägt durch besonderes parteipolitisches und ehrenamtliches Engagement. So wirkte er als Gemeinde- und Ortschaftsrat von 1999 bis 2019, stellvertretender Ortsvorsteher von 2009 bis 2019, Beisitzer im Ortsverein und langjährig als Kreisdelegierter. Auch Steffen Holatka, der für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, war neben seinem langjährigen Engagement bei den Jusos und im Vorstand des Ortsverein fünf Jahre als Gemeinderat von 1999 bis 2004 tätig. Trotz seines Wegzugs ins Fränkische ist er der SPD Pfinztal nach wie vor verbunden. Die Ehrung von Hartmut Steinbach für seine 40-jährige Mitgliedschaft wird aus gesundheitlichen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Foto: SPD
v.l.n.r.: Volker Geisel, Martin Eisengardt, Heinz Arnold, Rüdiger Farr (verhindert: Steffen Holatka, Reiner Kunzmann, Hartmut Steinbach)
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