Im Rahmen der letzten Fraktionssitzung fand ein erstes Treffen in entspannter Atmosphäre mit der neuen Bürgermeisterin statt. Zum einen sollten Missverständnisse noch aus Wahlkampfzeiten ausgeräumt werden, zum andern die Schwerpunkte der Fraktionsarbeit, bzw. noch ausstehende Anträge und Wünsche vorgestellt werden.
Die traditionelle Winterfeier der SPD bot den richtigen Rahmen, den gerade aus dem Amt ausgeschiedenen Bürgermeister Heinz E. Roser gebührend zu würdigen und elf Mitglieder für Ihre langjährige SPD-Treue zu ehren.
„Alt-Bürgermeister“ wollte der Vorsitzenden, Angelika Konstandin in ihrer Laudatio ob der Vitalität von Heinz Roser nach 16 Amtsjahren zum Schmunzeln aller nicht über die Lippen kommen. Die Würdigung im Kreise der SPD-Familie war daher auch keine Verabschiedung im herkömmlichen Sinne.
Für ein erfreuliches Signal auch an unseren Wahlkreis hält Dr. Frank Mentrup die Ankündigung von Baden-Württembergs Innenminister Gall, dass die Polizeistrukturreform erhebliche Personalreserven für den Einsatz in der Fläche gewinnen soll. Durch die Schaffung von zwölf regionalen Polizeipräsidien werden rund 900 Stellen im Polizeivollzugsdienst und beim Nichtvollzugspersonal freigesetzt.
Die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dagmar Elsenbusch, verabschiedete den Bürgermeister im Namen der SPD-Fraktion in der letzten Gemeinderatssitzung. Sie hob in launigen Worten die erfolgreiche, wenn auch nicht immer einfache Zusammenarbeit im Gemeinderat hervor. Als Beispiele für das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Bürgermeister und Gemeinderat nannte sie die baulichen Veränderungen der 16-jährigen Amtszeit: Bürgerhaus, Jugendhaus, Europaplatz, neuer Kiga Kleinsteinbach, Erweiterung BZ mit Mensa und Ganztagsbetrieb und kompletter Fassadenerneuerung, Krippe Berghausen, Anbau GS Wöschbach, FW-Haus Wöschbach, u.v.m. Diese Investitionen haben Pfinztal wettbewerbsfähig gemacht.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Heinz,
"Keine Rose ohne Dornen"
Dieser Spruch trifft ausnahmsweise auf uns beide zu. Wir, also die SPD-Fraktion, insbesondere die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch, waren sicherlich hier in der Runde die Aufmüpfigsten, stets Hinterfragenden, Grummelden, Maulenden, kurz die Unangenehmen, also die Dornen.
Du als SPD-BM hättest eigentlich für uns pflegeleicht sein sollen, warst es aber nicht, wie denn auch, also auch die Dornen.
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