Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung

"Das Rentenkonzept der SPD schafft neues Vertrauen in die gesetzliche Rente", ist unser Bundestagskandidat Patrick Diebold überzeugt. "Denn auch die junge Generation soll sich auf eine stabile Rente verlassen können", so der 29-jährige Diplom-Verwaltungswirt bei der Deutschen Rentenversicherung in einer Veranstaltung der SPD Pfinztal im Naturfreundehaus in Berghausen weiter. Dazu gilt es langfristig die Versicherungspflicht auf alle Bürgerinnen und Bürger auszubauen. Zu sehr versteifen wir uns auf Diskussionen über ein theoretisches Rentenniveau. Für Geringverdiener oder Bezieher von Erwerbsminderungsrente ist es jedoch egal, ob das Rentenniveau bei 48 oder 60 Prozent liegt. Ihnen droht so oder so der Gang zum Sozialamt. Mit einer gesetzlichen Solidarrente für langjährig Beschäftigte und der Abschaffung der Rentenabschläge bei Erwerbsminderungsrenten kann einer drohenden Altersarmut vorgebeugt werden. Mit der Einführung eines steuerfinanzierten Demografiezuschusses zur gesetzlichen Rentenversicherung werden auch höhere Einkommen an der Bewältigung des demografischen Wandels beteiligt. Nicht zuletzt müssen wir dafür sorgen, dass mehr Erwerbstätige in die Rentenversicherung einzahlen und mehr Frauen und Männer gute Löhne bekommen. So ann der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung stabil gehalten werden und die Rentner können sich auf sichere Renten verlassen.

 

Wahlkampfauftakt mit Patrick Diebold

Im gut besuchten Selmnitzsaal in Berghausen startete die SPD Karlsruhe-Land jüngst in die heiße Wahlkampfpahase. Zusammen mit seinem jungen Wahlkampfteam, allen voran Aisha Fahir aus Pfinztal, will unser Kandidat Patrick Diebold auf die Menschen zugehen, das Gespräch suchen, ihnen zuhören. In seiner Rede erläuterte Patrick Diebold nochmals seinen Schwerpunkt, den er eindeutig in der Sozialpolitik setzt. Denn für ihn gilt: Gute Sozialpolitik ist die beste Sicherheitspolitik. Für ihn bedeutet soziale Gerechtigkeit, dass jeder Mensch in Würde leben kann und dass breite Schultern mehr tragen als schwache. Deshalb steht er ein für eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, einen steuerfinanzierten Demografiezuschuss als rentensicherndes Instrument, ein  Familiengeld anstatt des Kindergeldes sowie eine Vermögenssteuer für Reiche. Dazu gehört aber auch ein starker Rechtsstaat. "Denn nur eine starker Rechtsstaat garantiert Sicherheit und Freiheit", ist sich der 29-jährige Kandidat sicher. "Patrick Diebold und seine Mitstreiter von den Jusos sind jung, begeisternd und unkonventionell. Wir von der SPD Pfinztal freuen uns, zusammen mit ihnen für ein sehr gutes Wahlergebnis zu kämpfen", so der Pfinztaler Ortasvereinsvorsitzende Harald Gfrörer.

 

Nachruf Reinhold Lansche

Die SPD Pfinztal trauert um ihr langjähriges Mitglied Reinhold Lansche, der nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren verstorben ist.

Mit Reinhold Lansche hat die SPD Pfinztal einen überzeugten und engagierten Sozialdemokraten und Genossen verloren, der die Entwicklung unserer Partei wesentlich mitgeprägt hat. So initiierte er vor einigen Jahren zusammen mit zwei weiteren Weggefährten den im Parteileben inzwischen fest etablierten Stammtisch „Politik“. Bis vor kurzem nahm er noch regelmäßig an unseren Veranstaltungen teil. Seine gewinnbringenden Diskussionsbeiträge werden uns fehlen.

Reinhold Lansche hinterlässt eine große Lücke in unserer Partei, bei der er 45 Jahre Mitglied war.

Für seine Treue und Verbundenheit zur SPD schulden wir Reinhold Lansche Dank und Anerkennung. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Seiner Familie wünschen wir viel Kraft für die kommende Zeit.

 

Jahreshauptversammlung Jusos Karlsruhe - Land

Die Jusos Karlsruhe-Land starteten auf ihrer Jahreshauptversammlung in Bad Schönborn mit dem Slogan „leinenlos für den solidarischen Wandel“ in den Sommerwahlkampf. Neben den Bundestagskandidat Patrick Diebold besuchte auch die SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin für den Bundestagswahlkampf, Leni Breymaier, die Versammlung.

Der bisherige Kreisvorstand mit seinen Sprecher*innen Aisha Fahir aus Pfinztal und Dennis Eidner berichtete über das vergangene Arbeitsjahr, das vor allem durch die innovative Jugendkampagne „Was ist das für 1 Life in KA-Land“ bestimmt war. Sowohl die Bundes-Jusos, als auch die SPD-Landesvorsitzende Breymaier lobten „die interaktive Kampagnenarbeit mit Vorbildcharakter.“ Mit der Kampagne konnten die Jusos viele junge Menschen vor Ort in politische Prozesse einbinden und für Politik begeistern. Für dieses Engagement wurde der Kreisverband in Berlin mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.
Aisha Fahir wurde in ihrem Amt mit großer Mehrheit bestätigt.

Die Jusos Karlsruhe-Land sehen sich für den anstehenden Wahlkampf gestärkt. „Mit vielen motivierten Juso-Neumitgliedern, einer neu gegründeten Juso AG in der Region Hardt und der positiven Kampagnenerfahrung aus den letzten Monaten starten wir nun mit Martin Schulz in den Sommerwahlkampf“, so die beiden Sprecher*innen Fahir und Eidner auf der Versammlung. „Wir werden mit einer kreativen Kampagne für die eine oder andere Überraschung sorgen und so für den solidarischen Wandel kämpfen.“ Unter anderem wollen sich die Jusos für mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr Investitionen in Bildung und ein gerechtes Europa einsetzen. Für einen europäischen Erneuerungsprozess macht sich auch Leni Breymaier stark. „Die große Aufgabe Europas ist es, dem Friedensversprechen Europas ein soziales Versprechen hinzuzufügen und das auch zu halten“, betonte SPD-Landesvorsitzende Breymaier.

 

Älter werden in Pfinztal

"Älter werden in Pfinztal" so lautete der Titel eines Forums der SPD Pfinztal. Mit wenigen Zahlen unterstrich Gemeinde- und Kreisrätin Dagmar Elsenbusch die Wichtigkeit des Themas. Die höhere Lebenserwartung lässt schon in den nächsten Jahren einen überproportionalen Anstieg der Menschen über 80 bzw. 85 Jahre erwarten. Damit einhergehend ist von einer wachsenden Zahl pflegebdürftiger Menschen in allen möglichen Facetten auszugehen. Deshalb ist es notwendig sich rechtzeitig über vorhandene Angebote zu informieren, aber auch weitere notwendige Angebote zu schaffen. Geschäftsführerin Elke Krämer erläuterte die diesbezüglichen Angebote der AWO. Sie ist in Wöschbach mit der Sozialstation und Betreutem Wohnen vertreten. Ergänzt wird das Angebot durch sogenannte Betreuungsgruppen. Hier werden Menschen, die an einer leichten bis mittelschweren Demenz erkrankt sind, in Kleingruppen stundenweise betreut. Auch Essen auf Rädern und ein umfassendes Beratungsangebot gehören zu den Dienstleistungen der AWO. Über das vielfältige Angebot der Ökumenischen Diakoniestation in Söllingen informierte dessen Verwaltungsleiter, Tobias Stein. Hierzu gehören die Sozialstation, Betreutes Wohnen, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Pflegeberatung und -schulung, Hospizdienst, Demenzbetreuung zu Hause und in Betreuungsgruppen sowie das Betreute Wohnen zu Hause. Über den Pflegestützpunkt in Bretten, in dessen Zuständigkeitsbereich auch Pfinztal fällt, referierte Saskia Gladis. Der Pflegestützpunkt dient als erste Anlaufstelle in allen Fragen zu Alter und Pflege. Einmal im Monat bietet der Stützpunkt auch Sprechstunden im Rathaus Pfinztal an. Alle Referenten wiesen auf die Wichtigkeit einer Beratung hin und luden dazu ein, die entsprechenden Angebote wahrzunehmen. Über die Arbeit des Seniorenbeirats berichtete deren Vorsitzende Traudel Theune. Der Seniorenbeirat versteht sich als Interessenvertretung aller Seniorinnen und Senioren in Pfinztal sowie als Koordinationsstelle bestehender Seniorenorganisationen. Vor Entscheidungen des Gemeinderats, bei denen es um die Belange älterer Menschen geht, muss der Seniorenbeirat angehört werden.

 

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Nachrichten

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