SPD spricht sich für Erweiterung des Einkaufsmarkts in den Salzwiesen am alten Standort aus

Veröffentlicht am 27.05.2013 in Kommunalpolitik

Auslöser für die Diskussion im Gemeinderat war der Erweiterungswunsch des derzeitigen Betreibers dieses Markts, verbunden mit der Ansiedlung eines zusätzlichen Drogeriemarkts. Dieser Wunsch stieß bei der SPD-Fraktion auf offene Ohren, zumal seit der Schließung der Schleckermärkte und der Drogerie Beeh kein Drogeriemarkt mehr in Pfinztal vorhanden ist.

Sehr schnell meldete sich aber der Regionalverband als übergeordnete Behörde und lehnte das Vorhaben ab, da es nicht den regionalplanerischen Grundsätzen entspricht. Stattdessen wurde vorgeschlagen, dass das jetzige Gebäude abgerissen und die Flächen entsiegelt und ein Neubau an der Nordumgehung errichtet wird. Ein hierzu erstelltes Gutachten bestätigt aber, was die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch bereits in der ersten Diskussionsrunde dazu ausführte: nämlich dass ein solches Ansinnen für niemanden bezahlbar ist. Abriss, Entsiegelung bei gleichzeitigem Kauf eines neuen Grundstücks und Neubau ist keinem Investor zuzumuten und auch nicht Aufgabe der Gemeinde. Und dies alles nur, um einen Markt 200 m näher an Söllingen zu rücken, um die ursprüngliche Grünfläche zwischen Berghausen und Söllingen wieder herzustellen. Dies widerspricht auch den Vorgaben des Landratsamts, das beim Bau der Nordumgehung ausdrücklich verfügt hatte, diese so nah wie möglich an Söllingen zu rücken und in keinem Fall rechts und links zu bebauen. In einem Schreiben des Landratsamts wurde diese Haltung nochmals bekräftigt und dargelegt, dass einem Standort an der Nordumgehung nicht zugestimmt wird und die Erweiterung am vorhandenen Standort die bessere Lösung ist. Dies entspricht auch der Sichtweise der SPD und so sah es auch mehrheitlich der Gemeinderat, so dass nun der nächste Schritt, nämlich die Planung der baulichen Erweiterung angegangen werden kann. Für diesen Plan muss die Gemeinde dann die Zustimmung der übergeordneten Behörden einholen. Bleibt abzuwarten, wie sich der Regionalverband dann verhält. Für die Bürger, aber auch den Betreiber und die Gärtnerei ist es jedenfalls wichtig, dass schnell etwas passiert. Die SPD-Fraktion wird dran bleiben und auch weiterhin Druck machen.

 

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