Für eine solidarische und gerechte Gesellschaft

Veröffentlicht am 02.05.2013 in Bundespolitik

Die SPD wird in wenigen Wochen 150 Jahre alt. Gemeinsam mit den Gewerkschaften kämpft sie seit dem 19. Jahrhundert für faire Löhne, Chancengleichheit und gute sichere Arbeitsbedingungen.
So war es auch selbstverständlich, dass zahlreiche Genossinnen und Genossen, darunter auch Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion und der Vorsitzende der SPD Karlsruhe-Land, René Repasi, sowie die Bundestagskandidatin für unseren Wahlkreis, Vanessa Rieß, an der Kundgebung des DGB zum 1. Mai auf dem Berghausener Hopfenberg teilnahmen.

Mit seiner Feststellung „Nichts ist moderner als soziale Gerechtigkeit“ traf Martin Sambeth, Sekretär der IG-Metall-Bezirksleitung Baden-Württemberg, voll ins Schwarze. Denn eine solidarische und gerechte Gesellschaft ist auch das Ziel der SPD. Sie steht für den gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn von mindestens € 8,50. In Baden-Württemberg wurde bereits das neue Tariftreue- und Mindestlohngesetz beschlossen. Die SPD will keinen Wettbewerb auf Kosten der Löhne und Arbeitsbedingungen. Sie garantiert, dass öffentliche Aufträge nur noch an tariftreue Unternehmen vergeben werden. Ein weiteres Ziel ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit, denn heute verdienen Frauen immer noch 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Mit einem bundeseinheitlichen Entgeltgleichheitsgesetz will die SPD diese Lohndiskriminierung beenden. Sie will auch Schluss machen mit der Zweiklassengesellschaft in den Betrieben und Leiharbeit und Schein-Werkverträge begrenzen, damit diese nicht länger die reguläre Beschäftigung verdrängen. „Sozial abgesicherte Arbeit muss wieder der Normalfall werden, damit dem drastischen Abfallen des Rentenniveaus und der Altersarmut entgegen gewirkt werden kann“ resümierten die Pfinztaler Genossinnen und Genossen in ihrer anschließenden Diskussion.

 

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