Karlsruher Pass auch für Pfinztaler Büger*innen

Was ist der Karlsruher Pass? Welche Leistungen beinhaltet er? Wer hat Anspruch auf den Pass? Wie können auch Pfinztaler Bürger*innen in den Genuss dieses Passes kommen? Diese und weitere Fragen beantwortete Faris Abbas, Referent im Sozialamt der Stadt Karlsruhe in einer gut besuchten Veranstaltung der SPD Pfinztal. „Die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben darf keine Frage des Alters oder der finanziellen Mittel sein“, so Abbas einleitend. Deshalb hat die Stadt Karlsruhe schon vor Jahren den Karlsruher Pass eingeführt. Er beinhaltet verschiedene Leistungen wie vergünstigte KVV-Tickets, ermäßigte Eintritte in Museen, den Zoologischen Garten, Frei- und Hallenbäder, zu Veranstaltungen wie das Fest oder Heimspiele des KSC usw. Damit sorgt der Karlsruher Pass für eine Angleichung der Lebensverhältnisse der Bürger*innen. Den Pass erhalten Bürger*innen, die Sozialleistungen erhalten sowie Personen mit geringem Einkommen. Der Pass ist untergliedert in drei Teile: Karlsruher Kinderpass, Karlsruher Pass und Karlsruher Pass 60Plus. In Pfinztal ist derzeit der Karlsruher Kinderpass gültig. Was mit der Einführung des Kinderpasses begann, sollte mit dem Karlsruher Pass für Erwachsene sowie dem Seniorenpasses 60Plus fortgesetzt werden, waren sich alle Anwesenden einig. Schließlich ist die Gemeinde Pfinztal Mitunterzeichner der Charta der SozialRegion Karlsruhe. Die SPD wird sich dafür im Pfinztaler Gemeinderat stark machen.   

 

Viel Engagement für die Sozialdemokratie

Drei Genossen durfte der Ortsvereinsvorsitzende Harald Gfrörer im Rahmen der Winterfeier für ihre langjährige Treue und Verbundenheit zur Sozialdemokratie mit  Ehrenurkunde und Ehrennadel auszeichnen. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft können Karlhheinz Haag und Wolfgang Becker  zurückblicken. Wolfgang Beckers Mitgliedschaft ist geprägt durch außergewöhnliches parteipolitisches und ehrenamtliches Engagement. Ob als Ortsvereinsvorsitzender, Beisitzer oder Sprecher der Arbeitsgemeinschaft 60+, Wolfgang Becker übernahm und übernimmt heute noch Verantwortung im Vorstand der SPD Pfinztal. Von 1971 bis 1989 setzte er sich dazu noch ehrenamtlich als Gemeinderat für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Dass ihn die Kommunalpolitik bis dato nicht loslässt, beweist seine regelmäßige Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen der SPD-Fraktion. Seit 25 Jahren hat Wolf-Dietrich Gierth das SPD-Parteibuch. Auch er kann auf viele Jahre aktives Engagement in der SPD Pfinztal zurückblicken.

 

Foto: SPD

v.l.n.r.: Wolf-Dietrich Gierth, Harald Gfrörer, Wolfgang Becker

 

Die SPD steht im Aufbruch – in die neue Zeit

Neben den zahlreichen Gästen der Winterfeier der SPD Pfinztal durfte der Ortsvereinsvorsitzende Harald Gförer auch den Musikverein Kleinsteinbach begrüßen, der in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen feiert. Als Jubiläumsgeschenk und Dank für die musikalische Umrahmung der Feier, wird die SPD Pfinztal im Mai eine Arbeitsschicht beim großen Jubiläumsfest des Musikvereins übernehmen.

Nicht nur in der Bundes-SPD, auch in der SPD Pfinztal herrscht Aufbruchstimmung, stellte der stellvertretende Vorsitzende Martin Eisengardt in seinem Vortag „Die neue SPD“ fest. Er rief dazu auf, sich einzubringen, in welcher Form auch immer. Ob jung, ob alt, ob Mitglied oder Nicht-Mitglied, jeder und jede ist in der SPD willkommen und wird ernst genommen.

Einen kuren Abriss über die Arbeit der SPD-Fraktion im Gemeinderat gab die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch. Anstehende Projekte wie z.B. Bahnübergang Kleinsteinbach oder noch nicht gelöste Fragen wie z.B. die Barriere freie Überquerung des Bahnübergangs Söllingen während der Bauzeit zeigten auf, dass Kommunalpolitik jeden Bürger direkt betrifft. Auch sie rief dazu auf, sich einzubringen. Eine gute Gelegenheit dazu bieten die regelmäßig stattfindenden öffentlichen Fraktionssitzungen der SPD.

Die rundum gelungene Winterfeier schloss der Musikverein Kleinsteinbach mit dem von viel Beifall begleiteten Badnerlied ab.

 

Weihnachtsgrüße

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten steht vor der Tür, man freut sich auf etwas Ruhe und Besinnlichkeit.

Weihnachten ist aber nicht nur eine Zeit, in der wir über das vergangene Jahr und seine Ereignisse nachdenken, sondern auch die Zeit um Danke zu sagen. Danke zu sagen allen Menschen, die sich aufopferungsvoll um Alte, Kranke und Pflegbedürftige kümmern. Danke zu sagen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich ehrenamtlich engagieren in Vereinen, bei der Feuerwehr, in der Flüchtlingshilfe oder sich in sonstiger Weise in unserer Gemeinde einbringen. Diesen vielen Menschen danke sagen zu dürfen, ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk. 

In diesem Sinne wünschen wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine besinnliche Weihnachtszeit, einen hoffentlich ruhigen Jahresausklang und viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr 2020.

 

Modernisierung der SPD. Eine Stellungnahme unseres stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Martin Eisengardt.

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Doch kommt sie auch bei uns an? Diese Frage habe ich mir schon längere Zeit gestellt. Schon in den letzten Monaten begann ich daher, erst im Ortsverein Pfinztal und nun seit geraumer Zeit auch im Landkreis Karlsruhe, eine entsprechende Digitalisierungsstrategie auszuarbeiten.

 

Im Zentrum steht dabei vor allem der Aufbau einer sogenannten Cloud. Ideen, diese umzusetzen, gibt es relativ viele. Wichtig ist mir dabei stets, dass wir zum einen niemanden überfordern und trotzdem eine echte Hilfe in der Digitalisierung haben, aber auch, dass wir unser Wesen und unser Herz, nämlich für unsere Bürger da zu sein, in den Fokus stellen.

 

Erste Versuche haben wir sowohl im Ortsverein Pfinztal, als auch im Ortsverein Graben-Neudorf, sowie auch mit der SPD Karlsruhe-Land unternommen und auch noch das ein oder andere Problem identifiziert. Nichts desto trotz wurde bei der OVV in Bruchsal am 12.11.2019 die Cloud offiziell vorgestellt und auch der Startschuss gegeben.

 

Nun heißt es, „alle in die Cloud zu bringen“. Hier steht das Team im Kreis Karlsruhe-Land, aber auch ich ganz persönlich zur Verfügung. In Kürze zieht der Ortsverein Pfinztal dann auf die Cloud der SPD-Karlsruhe-Land um.

 

Doch damit nicht genug. Wir haben ehrgeizige Ziele, am Ende auch einen Mehrwert für die tägliche Arbeit in den Kommunen zu bieten oder auch engagierte Bürger im Ehrenamt einzubinden. Mehr hierzu werden wir dann im Laufe des Jahres 2020 kreisweit vorstellen.

 

Darüber hinaus habe ich zur Kreis-Delegierten-Konferenz nächste Woche einen Antrag eingereicht, mit dem wir die SPD Baden-Württemberg auffordern werden, auch landesweit eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie umzusetzen und entsprechend auch die übrigen Ortsvereine des Landes gezielt in diesem Bereich zu unterstützen und „in die Cloud zu bringen“.

 

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