Bessere Bildungspolitik? – Frank Mentrup wählen!

Veröffentlicht am 06.03.2011 in Jusos in Aktion

Begeistert zeigten sich die Pfinztaler Jusos vom Auftreten ihres Landtagskandidaten Dr. Frank Mentrup bei der von der GSR veranstalteten Podiumsdiskussion „Bildung 21 – Was kommt nach der Landtagswahl auf Schüler, Eltern und Lehrer zu?“. In dieser Fragerunde zeigte sich, dass die Realschule sowohl in der politischen Wahrnehmung, als auch im Rahmen des finanziellen Aufwandes zwischen Gymnasium und Hauptschule aufgerieben wird. Die derzeitige Landesregierung betreibt eine Politik, bei der die Realschulen nur auf finanzielle Unterstützung hoffen können, wenn sie sich als sozialen Brennpunkt stigmatisieren.

Zudem wurde aufgezeigt, dass der Unterrichtsausfall gerade in den Kernfächern über Hand nimmt. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Frank Mentrup machte deutlich, dass die gegenwärtige Problemlösung von Schwarz-Gelb bei weitem nicht ausreicht. So müsse das Kontingent der landesweiten Ersatzlehrer erhöht werden und vor allem die Kommunikation verbessert werden, damit Unterrichtsausfälle jedweder Art kompensiert werden können und die Schüler darunter nicht leiden müssen. Auch die soziale Abfederung muss gesichert sein. „Das Ziel ist es, die Anzahl der Schulabbrecher auf null zu bringen.“ Dafür fordert Mentrup – wie auch die Lehrer und Eltern - flächendeckend, also für jede Schule im Land, einen Schulsozialarbeiter. Damit ist es möglich, den Lehrern den steigenden erzieherischen zugunsten des bildenden Auftrags abzunehmen. Auch die weiteren Bildungsmöglichkeiten eines Realschulabgängers sind verheerend: die alte Theorie, man könne auch mit einem Realschulabschluss ohne weiteres auf dem zweiten Bildungsweg Abitur machen, versagt zunehmend im Praxistest. Der geforderte Numerus Clausus von 3,0 wird derzeit durch die Masse an Interessierten auf 2,0 erhöht und 10000 Schülern pro Jahr die Möglichkeit des Abiturs verwehrt. Auch hier tritt die SPD dafür ein, dieses Angebot zu erweitern, damit niemand das bereits vorhandene Gefühl einer Bildung zweiter Klasse durchleben muss. Die logische Konsequenz muss heißen: Für bessere Bildung in Baden-Württemberg - am 27. März SPD wählen!

Wer Frank Mentrup persönlich kennen lernen möchte, ist herzlich zu unserer Jungwählerparty am Samstag, 19.03., ab 21 Uhr im „Goldenen Adler“ in Berghausen eingeladen. Er wird persönlich am Zapfhahn stehen und garantiert nicht durch einen Lokalpolitiker ersetzt werden.

 

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