Soziale Gerechtigkeit betrifft alle Lebenslagen

Veröffentlicht am 14.01.2013 in Bundespolitik

Dies resümierten die Veranstaltungsteilnehmer nach der Diskussion mit der Ulmer Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD in Baden-Württemberg, Hilde Mattheis, in Pfinztal.
„Das steigende Armutsrisiko – jeder 6. in unserer Gesellschaft ist davon betroffen - die Verteilungsschieflage mit der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen Arm und Reich und die berechtigten Zukunftsängste der Menschen in Deutschland machen eine Rückkehr zum Markenkern der Sozialdemokratie „soziale Gerechtigkeit“ unabdingbar“, so die Sprecherin der AG Verteilungsgerechtigkeit der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21, Hilde Mattheis.

Teilhabe von allen am Wohlstand, dass es jeder schafft von seiner Arbeit leben zu können, Bildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sowie bezahlbarer Wohnraum für alle, Gesundheit, die nicht vom Geldbeutel abhängig ist, sozialer Frieden und ein gefestigter Staat, in dem die Menschen ohne Zukunftsängste leben können, machen soziale Gerechtigkeit aus. Zielführend hierfür sind die längst fällige Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen und der Ausstieg aus dem Niedriglohnsektor, die Abkehr von Zeitverträgen, die den Menschen keine Planungssicherheit geben, die Abschaffung von Praktika nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die Förderung von sozialem Wohnungsbau, ein an das Einkommen gekoppeltes Kindergeld, eine Einkommenssteuererhöhung für Großverdiener, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, eine modifizierte Erbschaftssteuer für große Vermögen und die Abschaffung des Ehegattensplittings.

 

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