Bebauungsplan Durlacher Weg - die Fakten

Veröffentlicht am 07.01.2016 in Fraktion

Ein bei den Anwohnern des Steinwegles in Umlauf gebrachtes Schreiben zur Aufstellung eines Bebaungsplans im Bereich Durlacher Weg war Thema der letzten Sitzung der SPD-Fraktion. Mit der Resolution einer "Bürgerinitiative kein Bebauungsplan Durlacher Weg/Steinwegle", soll die Aufstellung des vom Bauausschuss am 17.11.2015 beschlossenen Bebauungsplans für das Gebiet Durlacher Weg verhindert werden. Es bestehe keine Notwendigkeit für eine solche Überplanung und die grüne Lunge zwischen Bockstalstraße und Durlacher Weg könne auch ohne Bebauungsplan erhalten bleiben, heißt es in dem Schreiben, dem zwar eine Unterschriftenliste angehängt ist, aber gleichwohl keinen verantwortlichen Ansprechpartner erkennen lässt. Gemeinderat Kunzmann erinnerte an den Anlass, der zum Überplanungsbeschluss führte. Danach hatte das Gremium über ein Vorhaben zum Neubau eines Mehrfamilienhauses im Durlacher Weg zu entscheiden, das sich nach Auffassung der Ausschussmehrheit wegen seiner Massivität nicht in die Umgebungsbebauung einfügte. Dieser Ansicht sind auch mehrere Anwohner des geplanten Objekts. Um für dieses Gebiet klare Richtlinien zu schaffen,  beschloss das Gremium deshalb die Aufstellung eines Bebauungsplans, einhergehend mit einer Veränderungssperre.

Mit einem rechtskräfigen Bebauungsplan, dessen Umriss derzeit noch nicht feststeht, kann nach dem Willen u.a. auch der SPD-Fraktion ein für alle Mal sichergestellt werden, dass der Grünzug zwischen Bockstalstraße und Durlacher Weg nicht bebaut werden darf. Eventuelle Einwendungen könnten wie bei jeder Aufstellung eines Bebauungsplans selbstverständlich im Rahmen des öffentlichen Verfahrens erhoben werden. Eine nie zur Diskussion gestandene Zufahrtstraße durch das Steinwegle ins Gespräch zu bringen und damit verständliche Ängste bei den Anwohnern zu schüren, zeugt von einer Unehrlichkeit des Verfassers der Resolution, waren sich die Fraktionsmitglieder einig.  

 

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