Beseitigung des Bahnübergangs verschoben, aber nicht aufgehoben

Veröffentlicht am 18.07.2013 in Kommunalpolitik

Die Bahnübergänge in Söllingen und Kleinstbeinbach, bzw. deren Beseitigung, war Thema der letzten Gemeinderatssitzung. Gemeinderat Kunzmann führte für die SPD-Fraktion aus, dass anders als in Söllingen, die Kleinsteinbacher Bürger mit der jetzigen Situation am Bahnübergang, d.h. mit den langsam fahrenden Zügen, gut leben können und keine Eile bei der Umsetzung der Pläne besteht.

Die Pläne selbst sind ansprechend und die Verkehrssituation wird gut geregelt. Ganz wichtig für die SPD-Fraktion ist allerdings, dass bei den Plänen ein zukünftiges 3. Gleis gleich einberechnet wird und das entsprechende „Mehr“ an Grundstück und Planungskosten von der DB zur Hälfte mitgetragen wird. Es war ausdrücklicher Wunsch der SPD-Fraktion diesen Passus in die Verträge mit aufzunehmen. Derzeit fahren viele Kleinsteinbacher Stadtbahnbenutzer mit dem PKW nach Söllingen, um in den Genuss des 10-Minuten-Takts zu kommen. Dieser Takt sollte auch in Kleinsteinbach angeboten werden, ebenso wie eine zusätzliche Haltestelle am Hammerwerkscenter. Dafür ist allerdings ein 3. Gleis unbedingt erforderlich. Aufgrund der hohen Kosten, die bei einer Beseitigung des Bahnübergangs für die Gemeinde entstehen, vor allem angesichts der bereits anstehenden Kosten für die Beseitigung des Bahnübergangs Söllingen, stimmte die SPD-Fraktion letztendlich für eine Verschiebung der Maßnahme. Allerdings sollen die Verträge mit den von der SPD vorgebrachten Forderungen weiter verhandelt und die Planungen fortgeführt wer-den, da es sich dabei um eine gute Alternative zum Warten vor ge-schlossenen Schranken handelt.

 

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