Anti-Atom-Menschenkette – so nötig wie nie!

Veröffentlicht am 13.03.2011 in Landespolitik

Auch Mitglieder der SPD Pfinztal beteiligten sich an der 45 km langen Anti-Atom-Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart. Bei der Abschlusskundgebung in Stuttgart kündigten die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen, Nils Schmid und Winfried Kretschmann an, in einer gemeinsamen Landesregierung alles dafür zu tun, um die Atom-Laufzeitverlängerung zu Fall zu bringen und das AKW Neckarwestheim I schnellstmöglich abzuschalten.

„Anstatt die Bürgerinnen und Bürger noch länger den Risiken der Atomkraft auszusetzen und immer neuen brandgefährlichen Atommüll anzuhäufen, werden wir eine echte Energiewende im Land einleiten.“ Darüber hinaus kündigten sie an, die Atomaufsicht „vom Kopf auf die Füße“ zu stellen. „Unter der derzeitigen Umweltministerin Gönner hat die Atomaufsicht vor allem den Zweck, der EnBW immer neue Atom-Gewinne in die Taschen zu spülen. Wir werden die Sicherheit ins Zentrum der Atomaufsicht stellen – das gilt gerade auch für das Steinzeitkraftwerk Neckarwestheim I, das erhebliche Sicherheitsmängel aufweist und bereits über 400 Störfälle auf dem Buckel hat. SPD und Grüne streben eine konsequente Neuausrichtung der Energiepolitik im Land an. Dabei setzen sie auf mehr erneuerbare Energien, mehr Energieeffizienz und mehr Energieeinsparung. „Wir machen Baden-Württemberg zum Vorreiter einer modernen und klimafreundlichen Energieversorgung. Dazu werden wir die Blockade bei der Windkraft beenden und regenerative Energien aus Wind, Sonne, Wasser, Erdwärme und Biomasse massiv ausbauen. Dezentrale Formen der Energieerzeugung wie die Kraft-Wärme-Kopplung werden wir voranbringen.“

 

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