Begeisterung für Europa

Veröffentlicht am 30.05.2012 in Europa

machte sich bei den zahlreichen TeilnehmerInnen der SPD-Veranstaltung breit, die ins Berghausener Naturfreundehaus gekommen waren, um zusammen mit der Europaabgeordneten Evelyne Gebhardt über das Thema „Was wird aus Europa?“ zu diskutieren.
„Europa ist mehr als Wirtschaft und Finanzen. Wir brauchen das soziale Europa, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht die Finanzen und Märkte“ machte Gebhardt in ihrer Rede deutlich, die einem Modell von Europa, dem blinde Marktgläubigkeit zugrunde liegt, eine klare Absage erteilt.

Dass der Weg aus der Krise in Europa nicht über nackte Sparaufrufe, sondern nur über Wachstum und Beschäftigung führt, belegen die erfolgreichen Konjunkturprogramme, Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und Abwrackprämie, die die große Koalition in unserem Land nach der Finanzkrise auflegte. Warum soll dies nicht auch für Griechenland oder die anderen krisengebeutelten Mitgliedsstaaten gelten? Beispielsweise würden Wachstumsprogramme im Bereich der regenerativen Energien Arbeitsplätze schaffen und die Konjunktur in Griechenland ankurbeln. Geld dafür könnte aus den Strukturfonds kommen, Mittel, die bisher in die nationalen Kassen zurückfließen, weil sie wegen der fehlenden Kofinanzierung nicht abgerufen werden können.
Eine europäische Finanztransaktionssteuer, die von der FDP schändlicherweise immer noch vehement abgelehnt wird, würde Eurobonds ermöglichen, die für mehr Solidarität in Europa sorgen. Diese Steuer würde den Finanzjongleuren das Handwerk legen, weil dann schlechte Derivate plötzlich nicht mehr gewinnbringend wären.
„Mit 67 Jahren Frieden ist Europa eine Erfolgsgeschichte, die weiterentwickelt werden muss. Eveline Gebhardt tritt dafür ein und steht für ein sozial gerechtes und solidarisches Europa mit fairen Löhnen, für einen besseren Verbraucherschutz, für die Gleichstellung von Frauen und Männern, für die Stärkung einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, für eine Erweiterung der EU mit Augenmaß u.v.a.m. Sie ist unsere Frau in Europa. Ihr wurde nicht ohne Grund schon zweimal der Titel ‚Europäerin des Jahres’ verliehen“ befanden die Anwesenden.

 

Jetzt Mitglied werden

Nachrichten

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info