Bebauung Akazienwäldchen wird reduziert

Veröffentlicht am 26.08.2011 in Fraktion

Nachdem Gemeinderat und Ortschaftsrat Berghausen sich auf Wunsch der Anwohner für eine Bebauung im Akazienwäldchen auf Bolzplatzhöhe und nicht ab Tannenstraße ausgesprochen hatten, wurden nun die konkreten Pläne der Firma FWD vorgestellt. Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Dagmar Elsenbusch, bewertete es dabei als positiv, dass gegenüber dem Vorentwurf ein Gebäude komplett gestrichen wurde und damit weniger dicht gebaut wird, bzw. jetzt größere Abstandsflächen zur vorhandenen Bebauung vorhanden sind.

Damit berücksichtigt der Investor die Einwände der Anwohner, die in der Ortschaftsratssitzung zu geringe Abstände moniert hatten. Im Einzelnen sieht der Entwurf vier viergeschossige Stadtvillen mit insgesamt 30 Wohnungen unterschiedlicher Größe (von 2- bis 5-Zimmerwohnungen) vor, die über den zentralen Fahrstuhl direkt mit der Tiefgarage mit 45 Stellplätzen verbunden sind. Die von der SPD geforderte Verschattungsstudie (siehe SPD-Homepage, Fraktion)belegt außerdem, dass die Anwohner durch die neuen Gebäude nicht beeinträchtigt werden. Ebenfalls wurde klargestellt, dass alle Bäume, die baustellenbedingt gefällt werden, wieder nachgepflanzt werden müssen, so dass der Charakter des „Wäldchens“ erhalten bleibt. Die ökologisch wertvolle Klamm am Rande des Gebiets wird in keiner Weise berührt, was ein ganz wichtiges Anliegen der SPD-Fraktion war. Natürlich ist jede innerörtliche Bebauung für alle, die dort bereits wohnen erst einmal „gewöhnungsbedürftig“. Der Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken ist aber insbesondere für eine verschuldete Gemeinde ein probates Mittel, die Finanzen aufzubessern. Insofern hat dieses Vorhaben gleich zwei Vorteile. Es entsteht barrierefreier Wohnraum für Jung und Alt, neue Schulden und damit eine Belastung zukünftiger Generationen werden vermieden.

 

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