Mit großem Unverständnis reagierten die Berghausener SPD-Mitglieder auf den mit den Stimmen des Bürgermeisters und der CDU duchgesetzten Gemeinderatsbeschluss, das Plangebiet Blümlesheld weiterzuentwickeln. Die CDU ignorierte damit die Empfehlungen der eigenen Landesregierung, die vor weiterem Flächenverbrauch warnt und bei Bauvorhaben das Prinzpip „Innenentwicklung vor Außentwicklung“ fordert. Vor dem Hintergrund schrumpfender Bevölkerungszahlen und dem Flächenfraß, dem täglich in Baden-Württemberg 15 Fußballfelder zum Opfer fallen, ist diese Gemeinderatsentscheidung für Pfinztal mehr als bedenklich. Die SPD sieht keinen Bedarf an diesem neuen Baugebiet „auf der grünen Wiese“, zumal in Söllingen erst das 8,5 Hektar große Baugebiet Heilbrunn ausgewiesen wurde. Denn auch in Pfinztal ist der Bevölkerungsrückgang nicht aufzuhalten. Neben der Zerstörung wertvoller Erholungslandschaft drohen dadurch Berghausen zusätzlicher Verkehr und enorme Folgekosten für die Infrastruktur. Wie die Gemeinderäte Elisabeth Ehrler, Sonja Holatka und Karlheinz Pieper informierten, verbleiben nach der Umlegung 40 % der Grundstücke bei der Gemeinde. Diese Grundstücke könnte sie dann gewinnbringend veräußern. Ob das aber wirklich möglich ist, steht noch in den Sternen. Fakt ist, dass erst einmal 2,8 Mio. Euro von der _Gemeinde bezahlt werden müssen und damit an unseren Bürgerinnen und Bürgern hängen bleiben, Geld das dann im Haushalt der Gemeinde fehlen wird. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch hat daher beantragt, vom Regierungspräsidium eine Bedarfsanalyse erstellen zu lassen und auch gleichzeitig bemängelt, dass uns immer noch kein Gesamtkonzept für die innerörtliche Bebauung vorliegt. Es ist zwar immer noch nicht zu spät, das von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollte Vorhaben Blümlesheld zu kippen, aber mit der von der CDU-Mehrheit durchgesetzten Beauftragung des Planungsbüros wird dies nun nicht mehr kostenfrei möglich sein. Die Berghausener Genossinnen und Genossen fragen sich, ob die Vehemenz, mit der Blümlesheld vorangetrieben wird, etwas mit der bevorstehenden Kommunalwahl zu tun haben könnte.
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Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen
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