In den letzten Wochen ist in Pfinztal viel über neue Baugebiete diskutiert worden. Dies war Anlass für die SPD-Fraktion sich erneut mit diesem Thema zu befassen. Als Einstieg erläuterte die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch den immer noch gültigen Gemeindeentwicklungsplan von 1996. Darin wurde bis 2005 eine Bevölkerungszahl von 17600 Einwohnern anvisiert, die jedoch 2005 mit 18.000 Einwohnern bereits überschritten war. Die SPD hat sich damals intern darauf verständigt, dass diese 18.000 auch zukünftig die Schallgrenze darstellen sollten, da weiteres Wachstum nur mit hohen Investitionen in die Infrastruktur (z.B. Erweiterung Kläranlage, Kanalisation, usw.) einhergehen würden, wobei allein die Unterhaltung der jetzigen Infrastruktur schon gewaltige Löcher in den Haushalt reißt. Allerdings macht sich auch bei uns der Bevölkerungsrückgang deutlich bemerkbar. So ist die Einwohnerzahl wieder auf 17900 zurückgegangen; die Hauptschulen verzeichnen rückläufige Schülerzahlen (was natürlich auch dem vorsintflutlichen Bildungssystem in Baden-Württemberg geschuldet ist) und Kindergärten haben wieder Luft in den Gruppen. Um diesen Rückgang behutsam auszugleichen, hat sich die SPD, wie auch die Mehrheit im Gemeinderat, für die Ausweisung eines neuen großen Baugebietes zwischen Söllingen und Berghausen ausgesprochen. Zum Einen weil hier schon erhebliche Vorarbeiten geleistet wurden, zum Anderen weil das Gebiet Engelfeld über die Nordumgehung Söllingen einen eigenen Straßenanschluss bekommt, aber auch auf Grund der optimalen Lage zwischen Berghausen und Söllingen mit Stadtbahnanschluss, Nähe Bildungszentrum, Einkaufsmarkt, usw. Wie sich die Bevölkerungszahlen danach entwickeln, bleibt abzuwarten. Ungeachtet dessen, steht für die SPD jedoch die innerörtliche Entwicklung im Vordergrund. Hier gibt es in allen Ortsteilen Potenziale durch Bauen in „zweiter Reihe“ oder durch Bebauung gemeindeeigener Flächen, wie z.B. „Akazienwäldchen“ in Berghausen, die nach dem Wunsch der SPD vorrangig angegangen werden sollten.
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