Ja zu Engelfeld, nein zu Blümlesheld

Die SPD-Fraktion hat im GR der Aufnahme von Planungen für das Neubaugebiet Engelfeld einstimmig zugestimmt. Dieses liegt im nördlichen Teil Söllingens zwischen Bahnlinie und Wesebachstraße und ist von der Gemeinde schon seit über 30 Jahren für eine Bebauung vorgesehen. Jedoch war die Bedingung für eine Realisierung stets, dass zuerst die verkehrliche Erschließung gesichert sein muss. Die Ortsmitte, insbesondere Reetz- und Bahnhofstraße, dürfen nicht noch mehr belastet werden. Eine Entlastung durch die Nordumgehung ist hier schon jetzt dringend nötig. Diese steht nun kurz vor der Verwirklichung. Deshalb kann nun parallel dazu mit den Planungen für das Baugebiet begonnen werden, eine Realisierung erfolgt jedoch erst, wenn die Nordumgehung gebaut ist. Warum unterstützt die SPD dieses Neubaugebiet? Es wird immer wieder behauptet, die Gemeinde habe einen Bedarf an Zuzug. Außerdem ist es sinnvoll, die Einwohnerzahl von ca. 18.000 ungefähr zu halten, für die unsere Infrastruktur ausgelegt ist. Ein zu starker Rückgang würde die Pro-Kopf-Kosten der bestehenden Infrastruktur erhöhen. Gleichzeitig würden der Gemeinde Einnahmen fehlen, da die Finanzzuweisungen sich nach der Einwohnerzahl bemessen. Mit diesem Baugebiet, das ca. 400 NeubürgerInnen Platz bietet, kann der natürliche Bevölkerungsrückgang ausgeglichen werden. Dieses Gebiet ist dafür wesentlich geeigneter, als das ebenfalls zur Diskussion stehende Blümlesheld in Berghausen: Im Vergleich zu diesem ist die Lage von Engelfeld günstiger: es liegt direkt an der Stadtbahnhaltestelle „Reetzstraße“, es wird einen eigenen Straßenanschluss haben (die Nordumgehung) und liegt nicht auf einem steilen Berg. Zudem ist der ökologische und Naherholungswert dieses Gebiets geringer als bei Blümlesheld. GR Christian Giesinger machte denn auch deutlich, dass als logische Konsequenz der Entwicklung von Engelfeld seiner Meinung nach auf eine Bebauung von Blümlesheld verzichtet werden müsse. Denn eine deutliche Überschreitung der jetzigen Einwohnerzahl, wie sie bei der Ausweisung von gleich 2 Baugebieten zu erwarten wäre, überlastet unsere jetzige Infrastruktur und kann für die Gemeinde teuer werden. Diese Meinung wird er auch in der Fraktionssitzung am 16.7. (Einladung s.u.) vertreten, in der das Baugebiet Blümlesheld von der SPD diskutiert wird.

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